So süß kann sauer sein: Zitronenkokos-Gugl mit Zitronenbuttercreme, Zitronenminze und blauem Krönchen

Ihr mögt Zitronen? Gut! Ihr mögt keine Zitronen? Dann lest trotzdem weiter, denn vielleicht mögt ihr sie am Ende dieses Beitrages. Ich habe für euch mein bisher leckerstes Zitronenkuchenrezept aufgeschrieben, entstanden und erfunden am gestrigen sonnigen Mittag unter der großen Mithilfe meiner wundervollen kleinen Backhelferin.

Zitronenkokosgugl

Dass ich euch heute Zitronenkokosgugl serviere, ist kein Zufall. Die liebe Mara vom wundervollen Blog life is full of goodies steckt mit einem Zitronenkuchenaufruf dahinter, dem auch ich gerne gefolgt bin. Ehrlich gesagt habe ich bisher noch gar nicht so viele Zitronenkuchen gebackt. Eine klassische Variante mag ich total gerne, die ich euch demnächst einmal zeigen werde. Aber für Mara wollte ich es doch gerne ein wenig verspielter haben. Sie mag ja die ganzen kleine Kreationen so gerne, Macarons, Gugl, Cookies, Pralinen… Ich schaue mir immer zu gerne ihre leckeren Teilchen an.

Zitronenkokosgugl

Ich selbst liebe ja Minigugl unendlich sehr. Wer dem Blog schon länger folgt, kennt meine Begeisterung ja bereits. Und deshalb habe ich für euch und für Mara ein supersaftiges und dabei luftigleichtes Kuchenpralinchen erfunden. Zitrone gepaart mit Kokos, ein klein wenig Zitronenminze, eine zitronige Buttercreme und das ganze gekrönt von einem kleinen Katzenminze-Blümchen.

Ich habe mich ja so ein klein wenig in die Teilchen verliebt. Das merkt man glaube ich auch den Fotos an. Aber die inneren Werte zählen ja bekanntlich und man soll ja nicht nur auf das Äußere schauen. Aber soll ich euch was verraten? Hier stimmt beides.

Zitronenkokosgugl

Wer es also süßsauer mag, der sollte sich dieses Rezept auf jeden Fall merken. Mein kleines Backfräulein hat die Hälfte der Gugl dann auch gleich vernascht, die anderen habe ich heute als Seminarverpflegung zu einem wunderbaren Lesestart-Seminar mitgenommen.

Nun aber das Rezept für ca. 16 Minigugl für euch.

Zitronenkokos-Gugl mit Zitronenbuttercreme und minzigem Krönchen

Zitronenkokosgugl

Zitronengugl

Für die Gugl braucht ihr:

30 g weiche Butter

30 g Puderzucker

1 EL Kokossirup

1 Ei

20 ml Sahne

30 g Mehl

15 g Mandeln, gemahlen

1 EL Zitronensaft

1/2 TL Zitronenabrieb einer Bio-Zitrone

1/2 TL Kokosraspeln

Für die Zitronenbuttercreme:

50 g weiche Butter

40 g Puderzucker

1 EL Zitronensaft

wer mag: 2 kleine Zitronenminzeblätter, gehackt

Deko: Zitronenminzeblätter, ein wenig Zitronenabrieb, Puderzucker, kleine Blüten (ich habe die Blüten der Katzenminze genommen, Lavendel oder Zitronenmelisse stelle ich mir auch sehr passend vor)

Zitronenkokosgugl

So geht es:

Fettet die Gugl-Form ein. Ich nehme dazu inzwischen immer Backtrennspray, das geht ratzfatz und die Gugl lösen sich ganz einfach. Ansonsten buttert und mehlt ihr die Formen.

Heizt den Ofen auf 180° C Umluft vor.

Verrührt die Butter mit dem Puderzucker zu einer weichen Masse. Gebt das Ei hinzu und verrührt gut. Nun gebt ihr nach und nach den Kokossirup und die Sahne hinzu, anschließend rührt ihr den Zitronensaft ein (hier könnt ihr die Menge eurem Geschmack anpassen, je nachdem wie sauer ihr es mögt).

Vermischt nun Mehl, Mandeln und Kokosraspeln und den Zitronenabrieb miteinander und hebt die Mischung unter die Butter-Zuckermischung. Vermischt alles gut und gebt den Teig in die Förmchen.

Diese kommen nun für ca. 15 Minuten in den Ofen. Nach dem Backen lasst ihr sie in der Form auskühlen und löst sie dann vorsichtig heraus.

In dieser Zeit könnt ihr die Zitronenbuttercreme vorbereiten:

Dazu verrührt ihr die Butter mit dem Puderzucker und schmeckt auch hier wieder mit Zitronensaft ab. Wer mag, hackt ein oder zwei Minzeblätter fein und hebt diese unter die Creme.

Nach dem völligen Abkühlen der Gugl spritzt ihr die Buttercreme mit einer Sterntülle in die Mitte. Verziert mit Minzeblättchen und krönt die Guglpraline mit blauem Blümchen. Das Auge isst ja bekanntlich mit. Ein wenig Puderzucker drüber gestäubt, fertig!

Ja, und dann müsst ihr ziemlich schnell sein, denn die Gugl sind wirklich allerschnellstens gegessen. Für einen warmen Sommertag genau die richtige Nascherei für zwischendurch. Vor oder nach dem Essen oder einfach immer!

Süße Grüße

Christine

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Cranberry-Schokogugl – und das vegan

Heute haben wir einen veganen Beitrag in unserer Gugl-Reihe. Er stammt von Jessi die euch auch gleich erzählen wird, wie sie zum Veganer geworden ist. Auf ihrem Blog schreibt sie darüber, wie es ist vegan zu leben, aber auch viele Rezepte und andere Themen findet ihr dort. Schaut also einfach einmal bei ihr vorbei. Es macht Spaß auf ihrem Blog zu stöbern. Für uns hat sie leckere Cranberry-Schokogugl gebacken und ich weiß jetzt schon, dass ich dieses vegane Rezept auf jeden Fall einmal nachbacken werde.

Jessi, vielen Dank für deinen Beitrag. Wir haben uns sehr gefreut dich und deinen Blog kennen zu lernen.

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Mit 16 Jahren, während meiner Ausbildung zur Tierarzthelferin, beschloß ich das erste Mal, mich vegetarisch zu ernähren. „Ich hatte das Gefühl, das es sich nicht vereinbaren lässt, einerseits Tieren zu helfen und andererseits, sie zu essen.“ Nachdem ca. 1,5 Jahre später verschiedene Lebensumstände dazu führten, das ich doch wieder anfing, Fleisch zu essen, kam Anfang diesen Jahres mit dem „Lasagneskandal“ das erneute Umdenken. „Mich störte, das die Leute sich darüber aufregten, womöglich Pferd gegessen zu haben, und hinterfragte meine eigene Denkweise. Warum ist es scheinbar normal, ein Schwein zu essen, nicht aber einen Hund? Sind nicht eigentlich alle Lebewesen gleich viel wert?“ Nachdem ich mich intensiver mit dem Thema beschäftigt hatte, ging ich diesmal noch einen Schritt weiter und ernähre mich seitdem vegan.
In meinem Blog beveggie-goingvegan.blogspot.de berichte ich wie es dazu kam, und aus meinem täglichen Leben. Ich liebe es zu kochen und zu backen und immer wieder Neues auszuprobieren und teile dann gern meine Erfahrungen! Beim stöbern auf anderen „Food-Blogs“ bin ich immer wieder mal auf „Mini-Gugl“ gestoßen, und fand die kleine „Nascherei“ einfach super. Die Neugierde siegte und so musste ich auch unbedingt eine „Mini-Gugl-Form“ haben um die süßen Minis backen zu können.
Seitdem gibt es sie in vielen verschiedenen Variationen immer wieder, und gern auch als „Geschenk aus meiner Küche“ für Freunde…

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Cranberry-Schoko-Gugl

200g Margarine
150g Rohrohrzucker
1 EL Zitronensaft
10 EL Apfelmus
200g Mehl
1 Tl Backpulver
60g Cranberrys
60g Zartbitter Raspelschokolade

bei 175 Grad ca. 20-25min.

Minigugl

Blaubeer-Tiramisu mit Holunder-Crumble

    ChristinebloggtWenn ich momentan einkaufen gehe, wundere ich mich fast, dass es noch Blaubeeren gibt. Miss Blueberrymuffins Blogevent begeistert ja zur Zeit so viele, dass die kleinen blauen Beeren schon fast restlos ausverkauft sein müssen. Auch mich hat ihr Aufruf, etwas mit Blaubeeren zu zaubern, inspiriert: Zu einem Blaubeer-Tiramisu mit Holunder-Crumble. BlaubeerzeitBanner1Das Rezept hat heute seine Premiere gefeiert und ich muss sagen, dass ich es in Zukunft bestimmt noch öfter machen werde. Und passend zu diesem sommerlichen Dessert kam heute Mittag sogar kurz die Sonne heraus. Da hieß es nur noch: ran an die Löffel, genießen und die Seele baumeln lassen. Aber ich bin sicher, auch ohne Sonne hätte es uns auch ganz prima geschmeckt!blaubeer

Ihr braucht:

150 g Blaubeeren

Für die Creme:

250 g Mascarpone

100 g Naturjoghurt

1 EL Zitronensaft

2 EL Zucker

1 P Vanillezucker

50 ml Holunderblütensirup

Für die Streusel:blaubeer1

150 g Mehl

150 g Zucker

60 g Butter (kühlschrankkalt)

60 g gemahlene Mandeln

So wird das Tiramisu zubereitet:

Die Beeren werden gewaschen.

Mascarpone, Joghurt, Zucker, Vanillezucker und Zitronensaft mit dem Handrührer cremig rühren.

Die Zutaten für die Streusel zügig verkneten und die bröselige Masse auf ein Backblech streichen. Ca. 15-20 Minuten im Ofen bei 180° Umluft backen (die Brösel sollten leicht bräunlich werden). Auskühlen lassen.

blaubeer3In vier Gläsern (ich habe die Gelegenheit genutzt und endlich die wunderschönen Mason-Gläser eingeweiht) wird das Tiramisu aufgeschichtet. Erst kommt eine Schicht von den Bröseln. Diese werden mit dem Holunderblütensirup beträufelt. Dann kommt eine Schicht Creme, eine Schicht Beeren. Das Ganze wird noch einmal wiederholt. Ganz zuoberst sind die Beeren.

Nach Belieben können die Gläser noch garniert werden, z. B. mit Melissenblättern, Beerenspießchen…blaubeer4

Bis zum Verzehr kalt stellen.

Kleiner Tipp: den Holunderblütensirup kann man beispielsweise auch durch Orangenlikör ersetzen.