{Oster-Basteln mit Kindern} Einfache DIY-Ideen mit Hasen und Hühnern

Huhn aus Eierkarton

Oster kann kommen

Wir sind bereit in diesem Jahr! Aber so was von bereit für die Osterzeit! Die Kinder und ich basteln uns gerade durch die bunte Osterwelt. An unserem EssBasteltisch entstehen Salzteighasen, Stoffreste und Klopapierrollen werden zu Hasen verbastelt, aus Eierkartons werden Hühner.

Hase aus Klopapierrolle

Mülltrennung war gestern! Heute recyclen bzw. upcyclen wir den halben Hausmüll, so kommt es mir zumindest vor. Keine Klopapierrolle ist vor uns sicher, leere Eierkartons werden direkt im Bastelschrank zwischengelagert und seit wir vor einigen Tagen angefangen haben morgens einen Trinkjoghurt zu trinken, werden auch diese Flaschen sofort ausgespült und verbastelt.

Osterhasen aus Actimelflaschen

Kennt ihr noch Mac Gyver? Ehrlich gesagt habe ich die Sendung nie gesehen. Als sie in den 80ern lief, war ich

a) noch zu klein und

b) zu viel Action war es mir auch.

Aber natürlich kenne auch ich die sagenhaften Fähigkeiten des Titelhelden der  aus allem möglichen Schrott die tollsten Sachen herzustellen imstande war. Laut Wikipedia besitzt Mac Gyver die Fähigkeit aus alltäglichen Gegenständen mithilfe von Ingenieur- und Naturwissenschaften die sagehaftesten Dinge zu bauen.

Denken wir uns die Ingenieur- und Naturwissenschaften weg, dann könnte ich mich tatsächlich so ein klein wenig als weiblichen Mac Gyver sehen. So eine Art Mum Gyver.

Die Kinder wissen nicht was sie tun sollen? Fünf Tage Regenwetter hintereinander? Ein akuter Ausbruch von Scharlach mit heftigesten Halsschmerzen? Ein Fall für Mac Sinnwell – wagemutig durchsucht sie den Papiermüll und findet Eierkartons und Klopapierrollen. Die Rettung? Ja! Denn nun geraten wir alle in einen legendären Bastelrausch: Langeweile? Vergessen! Halsschmerzen? Noch da, aber Kind ist abgelenkt! Regenwetter? Kann uns egal sein, denn wir befinden uns im akuten Osterbastelwahn und nehmen den Regen gar nicht mehr war. Wer braucht da schon Sonne?

Yeaaahhh! Gebt uns Müll und wir machen Kunst daraus!

Ostern Basteln mit Kindern

Ich gebe es ja zu: ich sammel alles! Kistenweise lagern bei uns Bastelsachen. Wir haben ganze Sammelsurien von Hölzern, Muscheln und anderen Schätzen die wir von Wanderungen oder aus Urlauben mit nach Hause bringen. Und ich danke meinem Mann jeden Tag dafür, dass er uns drei Sammelmonster mit ruhiger Gelassenheit (fast immer) alles sammeln lässt. Wie ein Waldspaziergang bei uns meistens endet, habe ich euch im September ja schon einmal erzählt. Manchmal kommt es mir so vor, als ob die Kinder und ich in uns eine Art Hunde-Gen haben, nur dass wir eben keine nicht nur Stöckchen anschleppen sondern alles was auf dem Waldboden liegt nach Nutzbarkeit sondieren. Wäre unser Geruchsinn besser ausgeprägt, könnten wir eventuell sogar Trüffelschweinen noch Konkurenz machen und den Erdboden nach Nützlichem durchwühlen.

Nach jahrelangem Horten bin ich zurzeit aber tatsächlich auch am Entrümpeln. Über meine Bemühungen Ordnung ins Haus zu bringen, werde ich euch demnächst einmal ausführlicher berichten. Denn ich habe gemerkt: Ordnung kann ich auch. Macht nur nicht so viel Spaß und verlangt viel mehr Disziplin.

Osternester und Hasenkekse

Unter anderem finde ich beim Räumen dann allerdings auch wieder Sachen die sich verbasteln lassen: alte Knöpfe und andere Kleinigkeiten. Aber auch Ostersachen aus den letzten Jahren, wie beispielsweise das Osternest aus Eierkartons vom vorletzten Jahr.

Solltet ihr neben kreativen Ideen noch auf der Suche nach einem kleinen Ostergebäck sein, kann ich euch übrigens verraten, was die Kinder und ich letzte Woche wieder einmal gebacken haben: Zitrus-Hasen. Osterhase: wir sind bereit für dich!

Verratet ihr mir in einem Kommentar wie ihr euch  selbst einschätzt: schlummert in eurer Brust eher ein Sammlerherz oder könnt ihr euch gut aufs Wesentliche beschränken und seid der aufgeräumte Typ? Und habt ihr in diesem Jahr schon etwas österliches (oder sagt man osterliches) gemacht?

Zum Schluss verrate ich euch noch etwas: letztendlich hat sich das Sammeln gelohnt, denn ich arbeite gerade an meinem nächsten Buchprojekt. Und dieses Mal bleibt der Ofen aus! Dafür wird es kreativ! Gaaaanz kreativ!

Also: her mit den nächsten Klopapierrollen!

Ich sende euch ein Lächeln!

Christine

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{Duplo-Massage für tiefenentspannte Mamas} und dazu ein saftiger Mascarpone- Orangen-Gugelhupf

orangengugelmitguss

Kinder, Haushalt und der ganz normale Wahnsinn

Ommmmm! Ich bin gerade so etwas von tiefenentspannt.
Stell dir Folgendes vor: du bist den ganzen Tag im Einsatz, so mit Haushalt, Kindern, Wäschebergen (es ist mir ein Rätsel wie die immer so schnell entstehen können), Kuchen backen, basteln und Kindern. Letztere hatten wir schon? Ja, die sind ja auch bei allem irgendwie dabei oder dazwischen oder die Verursacher (z. B. von 3/4 der Wäscheberge). Und nun ist es 15.00 Uhr (gefühlte 23.00 Uhr) und du sehnst dich nach einer heißen Tasse Tee und einer Massage (von letzterer  wird man ja wohl noch träumen dürfen). Kinder: „Mama, was spielen wir jetzt?“ Ich, gefangen in meinen Träumen: „Wie wäre es mit Massagestudio?“ Kinder begeistert: „Wie geht denn das?“ Ich: „Die Mama legt sich hin und ihr massiert ihr den Rücken.“ Dann das Wunder! Zwei total begeisterte Kinder überschlagen sich fast mit Ideen, wie man das Massagestudio einrichtet, womit man massiert (hier kommen die Duplosteine aus der Überschrift zum Einsatz) und wer anfängt. Wir legten Entspannungsmusik ein, nachdem wir den kleinen Bruder überzeugt hatten, dass Volbeat und die Ramones nun nicht unbedingt der musikalischen Atmosphäre eines Massagestudios entsprechen, machten Duftlampen an, bastelten Eintrittskarten (die basteln wir für alles mögliche wie Zirkus, Teeparty und diverse andere Rollenspiele) und dann hieß es: „Bitte hinlegen!“. Und das tat ich natürlich umgehend. Ahhh, liegen. Ruhig und entspannt mitten am Nachmittag.

Die Massage kann beginnen

Oder fast: erst musste noch geklärt werden, wer der Chef im Massagestudio ist, wie dieses heißen soll und wer zuerst massieren darf. Aber dann im zweiten Anlauf. Ruhe, Stille und zwei Kinder die ihr gefühltes Kinderzimmerinventar auf meinem Rücken ausprobierten, nachdem ich erklärt hatte, dass die Wirbelsäule selbst nicht geknetet werden darf. Auf mir fuhren Spielzeugbagger – kann ich übrigens sehr empfehlen, vor allem die mit den dicken Rädern, Flummis durften auf mir hüpfen – eher weniger sinnvoll, weil sie nach dem zweiten Going meistens unter dem Sofa verschwanden und dann wieder hinausgefischt werden mussten und der Duplo-Bauernhof wurde auf mir ausprobiert. Und das fast eine Stunde lang. Danach ein heißer Tee für mich und für die Kinder warmen Kakao und für uns alle: ofenfrischen Mascarpone-Orangen-Gugelhupf den wir zuvor gebacken hatten.

Schneller Gugelhupf

Am Vormittag haben wir alle spontan Lust auf Kuchen bekommen. Und da heute kein Kindergarten war und dadurch massig gemeinsame Zeit vorhanden war, inspizierten wir Kühl- und Vorratsschrank auf der Suche nach Zutaten. Heraus kam dieser spontan zusammengemischte fruchtige Gugelhupf. Ihr könnt ihn auch in einer einfachen kleinen Kastenform backen.

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orangengugel

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Mascarpone-Orangen-Gugelhupf

saftiger-orangengugelhupf

Für eine kleine Gugel- oder Kastenform

Zutaten:

200 g Mehl

1 TL Backpulver

1 Bio-Orange

125 g weiche Butter

120 g brauner Zucker

2 Eier, Größe M

150 g Mascarpone

100 g Mandeln, gehackt

2-3 EL Milch

Für den Guss:

150 g Puderzucker

1-2 EL Orangensaft

So wird es gemacht:

Heizt den Ofen auf 180° C Umluft vor und fettet eure Kuchenform gut ein.

Nun schabt ihr die Schale der Orange vorsichtig ab. Wichtig: in der weißen Schalenschicht stecken die bittren Stoffe. Diese also bitte nicht mit abreiben. Presst den Saft aus.

Die Butter wird mit dem Zucker zu einer cremigen Masse mit dem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine (bei mir kommt immer die Kitchen Aid zum Einsatz) aufgeschlagen.

Eier hinzufügen und unterrühren. Dann das Mehl mit dem Backpulver vermischen und zusammen mit dem Orangenschalenabrieb zu der Teigmasse geben und unterheben.

Vom Orangesaft zwei Löffel abnehmen (braucht ihr für den Guss). Den Rest zusammen mit der Mascarpone zu dem Teig geben. Zuletzt zwei Drittel der Mandeln hinzufügen (besonders aromatisch sind sie, wenn ihr sie vorher in einer Pfanne kurz anröstet.

Ist der Teig sehr zäh, gebt ihr noch etwas Milch hinzu.

Nun füllt ihr den Teig in eure gefettete Form und gebt sie für ca. 60 Minuten in den Ofen. Macht danach die Stäbchenprobe um zu sehen, ob der Kuchen gut ist. Gegebenenfalls fünf bis zehn Minuten länger backen.

Auskühlen lassen, aus der Form stürzen und den Zuckerguss mit dem Orangensaft dickflüssig anrühren und über den Kuchen gießen. Mandeln darüber streuen und mit etwas Puderzucker bestäuben.

Hier findet ihr das Rezept zum Ausdrucken. mascarpone-orangen-gugel

Li(e)belleien und jede Menge Bastelliebe

libellenkarte

Beim Kuchenbacken kam dann noch die Idee eine Karte für die Oma zu basteln. Diese Libellenkarte habe ich kürzlich für eine meiner Uplines gebastelt und meine Tochter wollte sie seitdem auch werkeln und so kamen dann noch diverse Stempel, Stanzen und Stempelkissen zum Einsatz. Ich staune immer wieder, wie viel Zeug man für eine Karte doch so verwendet. Unglaublich! Der Tisch sah aus! Aber wir hatten Spaß und ich war ja wie gesagt tiefenentspannt. So ungefähr wie es den Libellen im Sommer am Teich geht, wenn sie träge auf den Seerosenblättern sitzen.

libelle

Die Entspannungsmusik lief den weiteren Nachmittag hindurch in Endlosschleife, die Duftlampen verbreiteten einen wunderbaren Geruch, der nur noch vom Orangenduft des Kuchens übertrumpft wurde.

liebelleienUnd wenn die Kinder nachher im Bett sind, werde ich vielleicht sogar noch eine Runde Yoga machen um diesen Tag perfekt abzurunden.

Verratet ihr mir eure Tipps und Tricks um im Alltag spontan auch einmal abzuschalten?

Ich schick euch ein Lächeln!

Christine

{Stairway to heaven} Sterne satt für euch und ein kleines Give-Away

Der

sterne

Kennt ihr den alten Led Zeppelin-Song „Stairway to heaven“? Der wirklich laaaaange Song begleitet mich schon mein halbes Leben und wenn er (was selten vorkommt) im Radio läuft, wird er prompt ordentlich aufgedreht. Mit zwei kleinen Kindern kann das simple Im-Auto-Radio-Hören schnell zu einer nervlichen Belastungsprobe werden, wenn die zwei Kinder zwei sehr unterschiedliche Sachen hören wollen.

Große Schwester: „Ich will Radio (SR 1) hören.“

Kleiner Bruder: „Ich will Rock hören. Mach mir Volbeat an.“ (Ja, der dreijährige Sohn hat den musikalischen Geschmack vom Rock-Papa geerbt und fordert seinen musikalischen Stil bei jeder Autofahrt lautstark ein.

Ich: „Das heißt „Bitte kann ich Rock hören.“ (Irgendwann landet man doch bei den Sätzen die man nie zu seinen Kindern sagen wollte, weil sie wie die Sätze der eigenen Eltern klingen)

Kleiner Bruder: „Bitte mach mir Volbeat an. Lied 1.“

Große Schwester: „Ich will aber bitte SR 1 hören.“

Und in diesem Moment beginnt im Radio „Stairway to heaven“ zu spielen.

Ich: „So ein Glück, im Radio läuft ja gerade Rock. Und so ein toller Song. Den hat die Mama immer schon gehört als sie noch klein war.“ (Noch so ein Satz, der verdammt nach meiner Mama klingt)

Kleiner Bruder: „Ist das guter Rock?“

Ich: „Jaaaa, das ist großartig. Das gefällt dem Papa auch gut.“

Und das Wunder geschieht: die Köpfe der Kinder wippen im Gleichklang und bis der Song aus ist, sind wir am Ziel angekommen. Und damit sind wir mitten im Thema. Denn heute habe ich jede Menge Sterne für euch. Wenn das nicht mal eine geschickte Hinleitung zum Thema ist.

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In diesem Jahr sind wir hier im totalen Bastelrausch und viele in meinem Umfeld bekommen diese Sternenkarten geschenkt:

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lichterkarte

Die Idee habe ich bei Christina gefunden und sie gleich für mich umgesetzt.

Und weitere Explosionsboxen haben wir auch gewerkelt. Wir = ich + Tochter + Sohn. Vor allem meine Tochter bringt mich immer zum Staunen, wie selbständig sie schon Ideen umsetzt. Ich zeige euch demnächst mal ein total süßes Lesezeichen von ihr.

15minutenweihnachten

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explosionsbox

Und ganz ohne Rezepte geht es natürlich auch nicht. Heute habe ich sogar zwei für euch.

Für diese Lebkuchenkugeln braucht ihr tatsächlich nur drei Zutaten und auf die genauen Mengenangaben verzichte ich dieses Mal weil es tatsächlich so einfach ist, dass man schnell loslegen kann:

Lebkuchenkugeln

weihnachtskugeln

Lebkuchen

Doppelrahm-Frischkäse

Kuvertüre

Und nach Belieben etwas Deko.

So wird es gemacht:

Nehmt einige Lebkuchen (ich nehme immer die Sorte die es mit Herzen, Brezeln und Sternen gibt) und zerkrümelt diese fein.

Wer eine Kitchen Aid oder eine andere hochwertige Küchenmaschine hat, lässt sich von der auch schnell die Arbeit abnehmen.

Dann kommen einige Eßlöffel Frischkäse hinzu und werden untergeknetet. Ihr merkt von der Menge her wann es genug ist, wenn die Masse gut formbar wird und ihr daraus gut kleine Kugeln rollen könnt.

Formt den Teig dann portionsweise zu kleinen Kugeln (ca.2- 3 cm Durchmesser) und stellt sie für 20 Minuten in den Kühlschrank.

Wer einen Stiel oder wie ich Strohhalme nutzt. sticht diese vorher noch in die Kugeln.

Nun wird Kuvertüre kleingeschnitten und im Wasserbad vorsichtig erwärmt. In die flüssige Kuvertüre taucht ihr nach und nach die Kugeln, lasst sie gut abtropfen und setzt sie dann vorsichtig zum Trocknen ab.

Tipp: ich schlage immer ein größeres Schneidebrett mit Alufolie ein und setze die Kugeln darauf.

Nun mit Dekoration (hier mit kleinen Sternen) verzieren und fertig.

Wegen dem Frischkäse lagert ihr die Kugeln am Besten im Kühlschrank bis zum Essen.

lebkuchenballchen

sternballchen

Und dann habe ich noch einen Sternanis-Punsch für euch und gleichzeitig mache ich ein wenige Werbung für Kivanta, ein Onlineshop der mich total begeistert und der ein wunderschönes Sortiment für nachhaltige Produkte hat.

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Dazu eine kleine Vorgeschichte: in diesem Jahr habe ich mit der Lese- und Schreibwerkstatt das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit gehabt. Wir hatten Bücher zum Thema angeschafft, haben ganz viel mit den Kindern dazu gearbeitet, gebastelt und diskutiert und dann sogar den ersten Platz bei einer Nachhaltigkeitskampagne der saarländischen Staatskanzlei erreicht.

Und während ich die Kinder bewegen wollte sich mehr Gedanken zu Klimawandel und Umweltschutz zu machen, bin ich selbst ebenfalls sehr ins Grübeln gekommen. Auch ich habe angefangen, mein Leben in manchen Bereichen zu verändern, zum Beispiel versuchen wir Plastik so gut es geht, zu vermeiden. Und das ist gar nicht so einfach. Auf der Suche nach nachhaltigen Brotboxen und Getränkeflaschen bin ich dann auf Kivanta gestoßen und die Produkte und auch der Firmengedanke haben mich sehr angesprochen. Schaut auf der Seite vorbei und stöbert euch mal durch.

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Und einige Produkte durfte ich in der Zwischenzeit schon für sie testen. Vor allem die Brotbox ist im Dauereinsatz und mein Sohn liebt sie heiß und innig. Aber auch Getränkelösungen habe ich für mich und die Kinder gefunden. Und wo es heute so sternig hier zugeht, dachte ich mir, dass ich euch das Rezept für einen total leckeren Punsch verrate. Fruchtig und schön weihnachtlich. Die Idee zu dem Rezept habe ich von einer Mama aus unserem Kindergarten-Förderverein.

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Ihr braucht:

1/2 l Waldfruchttee

1/2 l Apfelsaft

1 EL Zitronensaft

den Saft einer ausgepressten Bio-Orange und deren Schalenabrieb

2-4 EL brauner Zucker

5 Sternanis

1 Zimtstange

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So wird es gemacht:

Kocht den Waldfruchttee auf und lasst ihn zugedeckt für zehn Minuten ziehen. Nehmt die Teebeutel (oder den losen Tee) heraus und gebt alle anderen Zutaten hinzu und kocht das Ganze noch einmal auf. Auf mittlerer Stufe ca. zehn Minuten köcheln lassen.

Dann den Anis und die Zimtstange herausnehmen. Und fertig ist der Punsch.

Ja, und wer ihn dann für unterwegs schön heiß möchte, der kann beispielsweise auf die tollen Trinkgefäße von Kivanta zurück greifen. Sie halten Getränke sehr lange, schön warm und dazu tut ihr der Umwelt etwas Gutes.

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Zum Give-Away:

Für einen von euch packe ich bis Jahresende ein sterniges Überraschungspaket.

Was ihr dazu tun müsst? Verratet mir doch einfach in einem Kommentar euren persönlichen Tipp, wie man selbst nachhaltiger leben kann. Das kann ruhig etwas ganz Simples sein.

Bitte kommentiert bis zum 27.12.2016. Aus allen Kommentaren lose ich dann einen aus und gebe ihn hier bekannt.

Und nach so viel Stern werde ich mich nun entspannt zurück lehnen und ganz in Ruhe noch einmal „Stairway to heaven“ anhören.

Süße Grüße

Christine

Der Gewinner steht fest: es ist Nicole Bock. Liebe Nicole, bitte schicke mir deine Adresse damit ich dir das Paket zusenden kann.

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{Gripspillen für euch!} Und was diese feinen No bake Oreo-Pralinen mit Leseförderung zu tun haben

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Dieser Herbst ist so erfüllt von kreativen Tagen. Ich komme einfach nicht mehr nach zu schreiben, was wir hier alles am Werkeln sind. Wir waren beispielsweise reichlich Kastanien sammeln und bei gefühlten 500 Kastanien muss man sich ja einigen einfallen lassen. Hoch im Kurs steht bei meinen Kindern beispielsweise diese Katzenkiste mit der wir ein Kastanienwurfspiel spielen (fütter die Katze mit Leckerlis).

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Meine Tochter ist auch ganz verliebt in die kleinen Webrahmen die wir aus Kastanien gebastelt haben.

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Auf dem Rechner türmen sich Fotos von Beiträgen die ich alle noch schreiben möchte. Aber hui, die Tage vergehen so rasant.

Doch diese No bake Oreo-Pralinen, die es heute bei uns in der Lese- und Schreibwerkstatt gab, die darf ich euch einfach nicht vorenthalten. Ach was sage ich „Pralinen“ – Gripspillen sind es natürlich, denn wir haben heute ein herrliches Thema gehabt. Der Regen prasselte an die Scheiben der Kinder- und Jugendbücherei, einen Hund hätte man nicht vor die Tür geschickt und trotzdem kamen 15 kleine (und auch schon größere) Leseratten um in die Welt der Bücher einzutauchen. Aber als ich das Thema für heute verraten hatte, staunten sie nicht schlecht, denn heute sollte sich alles um Kacka gedreht. Ja, ich glaube das ist der erste Blogbeitrag in dem dieses Wort vor kommt. Und wer mehr wissen möchte, was diese Pralinen mit Gripspillen, Schafs-AA, einem herrlich schrägen Buch und einem trotteligen Truthahn zu tun haben, den verweise ich an dieser Stelle auf die Lesenische, wo ihr einen schönen Einblick in meinen Vormittag findet.

Wer sich aber von so viel Gespräch um braune Häuflein nicht davon abschrecken lässt, diese Pralinen einmal nachmachen zu wollen, dem gebe ich an dieser Stelle gerne das Rezept mit auf den Weg.

Kekspralinen

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Ihr braucht

2-3  Pakete klassische Oreo-Kekse oder 1 Rolle Prinzenrolle

ca. 150 – 180 g Frischkäse

200 g  Kuvertüre Zartbitter oder Vollmilch

Schokoladendeko

So wird es gemacht.

Gebt immer einige Kekse in einen verschließbaren Zippbeutel und zerkrümelt sie mit einem Nudelholz.

Alternative: Kekse in eine Küchenmaschine geben und darin klein hacken.

Nun gebt ihr den Frischkäse unter die Masse und verknetet alles bis ihr einen geschmeidigen Teig habt. Fangt mit 150 g Frischkäse an und fügt den Rest schrittweise dazu, wenn ihr merkt, dass die Masse noch zu krümelig ist.

Nun formt ihr kleine Kugeln aus dem Teig.

Hackt die Kuvertüre fein und schmelzt sie vorsichtig über dem Wasserbad.

Nun taucht ihr nacheinander mit einer Gabel die Kekskugeln in die Schokolade, lasst sie kurz abtropfen und legt sie auf ein Backpapier. Dekorieren und trocknen lassen und fertig sind die „Gripspillen“ bzw. die Keks-Pralinen.

Bewahrt sie wegen des Frischkäses im Kühlschrank auf.

Tipp: Eine weihnachtliche Variante könnt ihr mit Spekulatiuskeksen herstellen.

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Süße Grüße

Christine

{Herbst auf dem Blog} Kleine Igel, herbstliche Lunchbox und Feengärten

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Jetzt ist er da und ich freue mich ohne Ende: Spätsommer oder die ersten Herbsttage. Ich liebe diese goldenen Tage an denen es morgens schon empfindlich kühl ist, je nachdem wann man das Haus verlässt und die uns dann später mit Stunden voll von warmem Sonnenschein belohnen.

Auf einen solchen herrlichen Tag blicke ich heute zurück. Mit den Kindern waren wir wieder im Wald unterwegs. Ausgerüstet mit Bollerwagen und Essen (ja, selbst wenn das Mittagessen gerade erst vorbei ist, müssen meine Kinder Brotboxen für den Wald gepackt bekommen. Sobald sie Bäume sehen, fällt ihnen fast automatisch ein, dass sie ausgehungert sind), neuem Schuhwerk an meinen Füßen das heute eingeweiht wurde, konnte es los gehen und wir haben uns auf zu einem schönen Spaziergang gemacht.

Naja, so der Plan von meinem Mann und mir. Die Kinder haben leider meine äußerst ausgeprägten Sammelgene mitvererbt bekommen und so sieht dann tatsächlich ein Waldspaziergang aus.

Minuten 1 bis 5: ankommen, Bollerwagen aufbauen und Rucksack anziehen. Zehn Meter in den Wald gehen. Kind 1: „Ohhhh, da ist ja das Tannenzapfenparadies. Da haben wir doch beim letzten Mal die tollen Tannenzapfen gefunden.“  Kind 2 fällt das auch ein und die Minuten 5 bis 10 verbringen mein Mann und ich damit den Kindern zuzuschauen, wie sie uns massenhaft Tannenzapfen anschleppen. Ab Minute 10 versuchen mein Mann und ich dann einfach schon einmal langsam vorzugehen und nachdem die Kinder uns dann doch folgen, ertönt spätestens ab Minute 15: „Ohhh, da ist doch das Stöckeparadies. Da haben wir doch beim letzten Mal die tollen Stöcke gefunden.“ Ja, das haben wir und mein Mann und ich wissen schon, wie wir die nächsten fünf Minuten verbringen werden.

So geht das dann weiter. Unser Wagen füllt sich in rasender Geschwindigkeit mit Bucheckern, Ästen, Stöcken und irgendwann dann auch mit dem jüngsten Mitglied des Hauses B. Denn dem fällt dann ein, dass er nun dringend essen muss und das am Besten im Sitzen im Wagen kann. Der Tochter fällt natürlich auch ein, dass sie massiven Hunger hat und so werden zumindest die Vorräte weniger.

Irgendwann kommen wir dann tatsächlich in einen Spaziermodus und wenn mein Mann nicht hinschaut, bücke ich mich zwischendurch und sammle ein paar Buchecker, Tannenzapfen. Man weiß ja nie, wofür man die mal brauchen kann.

Bei so viel Herbst habe ich für euch heute auch ein paar ganz süße Kekse im Gepäck: kleine Igel, die doch perfekt in den Wald (und in die Bäuche der Kinder) passen.

Schokoladen-Mandel-Igel

igelkekse

Rezept für 1 Backblech

Zutaten:

100 g Puderzucker

200 g kalte Butter, in Würfel geschnitten

250 g Weizenvollkornmehl

50 g gemahlene Mandeln

1 Ei

1 Prise Vanillepulver

Für die Dekoration:

150 g Vollmilchkuvertüre

etwas Zartbitterkuvertüre

100 g gemahlene Mandeln

igel

So wird es gemacht:

Verknetet die Zutaten für den Teig miteinander. Packt diesen in Frischhaltefolie und lasst ihn im Kühlschrank eine Stunde ruhen.

Heizt den Ofen auf 170°C Umluft vor und legt ein Backblech mit Backpapier aus.

Nun formt ihr aus dem Teig kleine Kugeln. Diese setzt ihr auf das Backblech, drückt sie etwas platt und formt mit Daumen und Zeigefinger die Augen/Nasenpartie. Dazu den Teig vorne etwas zusammendrücken und die Nase modellieren.

Die Igel lasst ihr ca. 13-15 Minuten backen, bis sie leicht braun werden. Nehmt sie aus dem Ofen und lasst sie auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen.

Nun die Vollmilchkuvertüre hacken und schmelzen. Die geschmolzene Schokolade mit einem Pinsel auf die Igelkörper streichen und diese dann in die gemahlenen Mandeln tauchen.

Danach etwas Zartbitterkuvertüre schmelzen und damit Augen und Nasen aufmalen.

Die Kinder haben ein paar der Igel auch in ihre neuen Brotboxen von Monbento gepackt bekommen, zusammen mit allerhand Herbstlichem wie Brombeeren, Äpfeln und Brot mit selbstgemachter Aronia-Marmelade.

lunchbox

brotbox

Ich habe seit längerem nach einer guten Brotbox gesucht, die schadstofffrei ist, ein paar kleine Abteilungen für kleinere Essensrationen hat und dazu auch stabil ist. Und vor einigen Monaten bin ich auf Monbento gestoßen. Wir sind total begeistert von den Brotboxen und das Backfräulein liebt seine pinke Box heiß und innig. Vor allem weil man oben in den Deckel verschiedene Motive eindrehen kann.

Was für Kinder manchmal ausschlaggebend ist!

monbento

In der nächsten Zeit werde ich euch noch ein paar weitere Ideen für Lunchboxen oder Bento-Boxen vorstellen. Im Moment interessiert mich das Thema sehr.

Ein Thema das hingegen meine Tochter sehr interessiert sind Feen: in Büchern, in Malheften und in ihrer reichlich vorhanden Fantasie. Und weil das ganze Zeug das wir von jedem Waldspaziergang heimschleppen ja auch verwendet werden muss, bauen wir unter anderem Feenlandschaften. Hier nur mal ein kleiner Ausschnitt davon:

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Aus dem dm haben wir kleine Feenfiguren die nun in die zauberhaftesten Landschaften gesetzt werden.

feengarten

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Und kleine Häuschen haben wir aus dem neuen Stampin Up-Sortiment gewerkelt. Wir werden demnächst noch welche mit kleinen LED-Lichtern darin basteln. Hier aber schon mal ein Eindruck vom Prototypen.

feenhaus2

feenhaus1

Ach, dieser Beitrag war jetzt wirklich aus dem Alltag gegriffen: ein wenig was von allem was gerade so mein Leben ausmacht zwischen Kindern, Backen, Basteln und Draußen-Sein!

Und nun sende ich euch ein paar süße Sonnabend-Grüße.

Christine

PS: Danke an die Firma monbento die mir netterweise zwei tolle Boxen (die Zweite zeige ich bald) zur Verfügung gestellt hat. Natürlich entspricht das was ich über die Boxen geschrieben habe trotzdem meiner persönlichen Meinung.