{Was für ein Weihnachtsdessert!} Rentierbrownies

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Alle Jahre wieder… kommt die Weihnachtszeit und schließlich ganz plötzlich der Weihnachtsabend. Irgendwie ist es doch immer wieder überraschend, wie schnell 365 Tage vorbei gehen können. Seit die Kinder da sind, glaube ich manchmal, dass mein Leben in den Turbogang geschaltet hat, so flott vergehen Tage, Wochen und Monate.Also: wieder Weihnachten!

In diesem Jahr haben wir zum ersten Mal bei meinem Bruder mit unseren Familien gefeiert und ich war für das Dessert zuständig. Wir teilen die Gänge (das klingt ein wenig übertrieben: es ist einfach eine Vor-, eine Hauptspeise und ein Dessert) untereinander auf, so dass es für niemanden zu viel Arbeit ist. Und da ich ja wahnsinnig gerne die süßen Dinge zubereite, fiel mir die Wahl des Ganges sehr einfach.

Ich wollte etwas machen, was die Kinder toll finden, was aber auch für die Erwachsenen klasse ist. Einfach nur Brownies machen fand ich ein wenig langweilig, hatte aber schon seit Längerem die Idee eines supersaftigen Brownierezeptes im Kopf: schokoladig, supersoft, auf der Zunge zerschmelzend und einfach hmmmmm… Dann habe ich auf Pinterest irgendwo mal einen Rentierkuchen gesehen und das Bild kam mir wieder in den Sinn. Und so kam mir die Idee, die Grundvariante des einfachen Schokobrownies ordentlich aufzumotzen.

Ihr könnt die Brownies also einmal ganz einfach machen:

Für die einfache Variante nehmt ihr statt Muscovadozucker normalen oder braunen Zucker und lasst die Tonkabohne weg. Zudem könnt ihr die Mandeln auch durch Mehl ersetzen. Und am Ende kommt einfach Schokolade über die gebackenen Brownies.

Oder ihr macht die Weihnachtsdeluxe-Variante:

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(für zwei kleine 15er Springformen)

125 g Butter

150 g Zartbitterkuvertüre

100 g Muscovadozucker

100 g gemahlene Mandeln

1 TL Backpulver

3 Eier

etwas Tonkabohne

optional: 3 EL gehackte Mandeln

Für die Dekoration:

einige Brezeln

rote Smarties (Mini) für die Nasen

Zuckeraugen

etwas Puderzucker

So wird es gemacht:

Heizt den Ofen auf 150° C Umluft vor und fettet zwei kleine Springformen (oder eine große) mit etwas Butter (ich schwenke die gefetteten Formen noch einmal in Semmelbrösel).

Hackt die Zartbitterkuvertüre und schmelzt sie zusammen mit der Butter vorsichtig über dem Wasserbad. Nun reibt ihr etwas Tonkabohne hinein (ich nutze dazu eine Muskatreibe).

Ist alles geschmolzenen, nehmt ihr die Schokolade vom Herd und gebt den Zucker dazu. Rührt ihn gut unter. Mandeln und Backpulver vermischen und ebenfalls unter die Mischung rühren.

Wer mag, röstet einige gehackte Mandeln und fügt diese unter den Teig.

Nun rührt ihr nacheinander die Eier in die Masse und füllt den Teig in die Formen.

Ca. 30 Minuten im Ofen backen. Der Teig darf ruhig noch klebrig sein.

Dann aus dem Ofen nehmen und vollständig in der Form auskühlen lassen.

In Stücke schneiden und zu Rentieren verzieren:

Dazu den Puderzucker mit einigen Tropfen Wasser zu einem festen Zuckerguss verarbeiten. Mit diesem Augen und Nase aufkleben. Brezeln vorsichtig auseinanderbrechen und als Geweih verwenden.

Variante:

Statt Rentieren könnt ihr die Brownies natürlich auch einfach in einer rechteckigen Form backen und anschließend in Rechtecke geschnitten servieren.

Oder ihr übergießt den Kuchen mit Schokolade und verziert z. B. mit Keksen etc. Hier habe ich zum Beispiel eine Oreo-Variante für euch:

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Mein Sohn liebt sein Rentier mit frischer Schlagsahne besonders gerne:

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Oder hier umgeben mit den 1,2, 3-Blitz-Lebkuchenkugeln, aus dem letzten Beitrag.

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Und weil Weihnachten nun so gut wie vorbei ist, nutze ich den Blogbeitrag als kleine Erinnerungsstütze für mich und mögliche Inspirationsquelle für euch, indem ich meine diesjährigen Weihnachtskarten mit euch teile.

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Dies war in diesem Jahr meine erste Weihnachtskarte. Bereits im Spätsommer habe ich die Inspiration dazu bei Stempeltier Danny gefunden und war gleich ganz verliebt.

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Diese Karte ist mein persönlicher Favorit: gefunden habe ich sie bei Bastelinna und war gleich so verzaubert, dass ich sie nachwerkeln musste. Ich habe noch ein uraltes Gebetbuch (von 1906) und daraus habe ich die Liedtexte genommen.

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Die erste Weihnachtskarte in diesem Jahr habe ich von Ilona bekommen und musste sie ebenfalls gleich nachwerkeln:

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Diese Karte ist beim Basteln mit meiner Tochter entstanden. Sie liebt die Weihnachtsmäuse und aquarelliert total liebevoll.

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Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest 2016.

Wie immer die süßesten Grüße

Christine

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{Erdbeer-Mascarpone-Dessert} Oh süße Sünde!

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An Erdbeeren komme ich nur schwer vorbei und wenn eines der Kinder oder gar beide dabei sind, dann wandert mindestens ein Päckchen der roten Früchten in unseren Einkaufskorb.

Und wenn sie dann noch frisch vom Feld stammen: ach, wie könnten wir da der Versuchung widerstehen. So sind heute dann sehr spontan gleich zwei Kilo in unseren Korb gewandert. Eines davon wurde sogleich zu einer herrlich rot leuchtenden Erdbeermarmelade mit feinem Tonka-Aroma verarbeitet und die andere Hälfte wanderte zu gleichen Teilen in unsere hungrigen Bäuche und dieses leckere Dessert.

Das Dessert war eine sehr spontane Erfindung von uns frei nach dem Motto: Kühlschrank auf, schauen was da ist, schauen was weg muss und rein in die Schüssel. Oder in diesem Fall in den Cook Processor, denn mit dem haben wir heute die Creme zubereitet. Wer keinen hat, vermischt alle Zutaten ganz herkömmlich mit dem Handrührgerät.

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Für dieses sowohl schnelle als auch feine Dessert braucht ihr:

Erdbeer-Mascarpone-Dessert

(ca. 6-8 Portionen)

150 g griechischen Joghurt

250 g Mascarpone

250 g Speisequark

200 g Schlagsahne

250 g Erdbeeren (wer mag, kann natürlich auch mehr Erdbeeren zu der Crememenge nehmen)

25 g Haferkleie-Flocken (ich habe die von Kölln)

3 EL Zucker

eine ordentliche Brise Tonkabohne

zum Verzieren:

einige schöne Erdbeeren, Melisse sowie Schokoladenstreusel

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So wird es gemacht:

Gebt alle Zutaten bis auf die Erdbeeren in eine Rührschüssel und schlagt die Creme einmal kräftig mit dem Handrührgerät auf.

Ihr könnt auch die Sahne getrennt aufschlagen und dann anschließend unter die Creme heben, das macht sie noch fluffiger.

Die Erdbeeren waschen, kleinschneiden und auf die Dessertgläser verteilen. Mit Creme bedecken und mit Erdbeeren, Melisse und den Schokostreuseln verzieren.

Bis zum Servieren im Kühlschrank kalt stellen.

Wer den CP benutzt: Den Topf mit dem Schneebeseneinsatz bestücken und alle Zutaten bis auf die Erdbeeren hineingeben. Manuell die Geschwindigkeit langsam erhöhen bis auf Stufe 8 und ca. 30 Sekunden auf dieser aufschlagen.

So einfach und schnell gemacht: ach, ich liebe solche Desserts die ruckizucki gemacht sind. Das Besondere an der Creme ist die leicht exotische Geschmacksnote die die Tonkabohne verleiht. Der Tag hat einfach nie genug Stunden und ich bin immer wieder ganz glücklich wenn wir ein Blitzrezept finden das uns allen gut schmeckt.

Demnächst zeige ich euch, mit was ich mich in den letzten Wochen beschäftigt habe. Aber nun wartet die Schreibwerkstatt auf mich und so bleibt mir nichts anderes zu tun als euch die süßesten Grüße zu senden!

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Himmlisch leicht und höllisch lecker: Heute mach ich Blau! Blaubeersoufflé

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    Christinebloggt

Wisst ihr warum ich Foodblogs unter anderem soooo liebe? Sie inspirieren mich ständig neu. Ich liebe es, auf anderen Blogs zu stöbern und dort Ideen zu bekommen. Immer wieder gibt es Momente, in denen ich innehalte und denke: wow, geniale Idee. Warum ist mir das nicht eingefallen? Und dann freue ich mich wie Bolle, dass es da draußen all die kreativen Menschen gibt, die ihre tollen Kreationen mit uns Lesern teilen, die sich ins Zeug legen, um tolle Fotos zu machen, zu erklären wie sie etwas zubereiten, die uns in ihren Texten ein wenig zu sich in die Küche einladen und uns über ihre Schultern blicken lassen.

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Einem Blog dem ich ja ganz besonders gerne in die Küche linse, ist Stephies Meine Küchenschlacht. Was Stephie sich da immer ausdenkt, lässt mich oft staunen und dass ich ein großer Fan von ihren Bildern bin, sage ich hier nicht zum ersten Mal. Aber Ehre, wem Ehre gebührt. Sie ist schon eine erstaunlich kreative Bloggerin und so wundert es euch bestimmt auch nicht, dass ich das Rezept für den heutigen Post auf ihrem Blog gefunden habe.

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Alleine die Bilder haben mir das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Hmmm… Blaubeeren, locker leicht in einen Teig gedrückt und mit Kokosraspeln verziert. Alleine die Mischung zwischen Kokos und Blaubeere stellte ich mir schon sehr spannend vor und ich wurde nicht enttäuscht, als ich mich ans Nachmachen gemacht habe. Und das Rezept ist auch noch herrlich einfach nachzumachen und ein wahres Blitzgericht zudem.

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Für vier kleine Dessertschälchen braucht ihr:


Zutaten:

125 g frische Heidelbeeren
1 Ei
50 ml Sahne
50 ml Kokosmilch
etwas Zitronenschalen  Abrieb
20 g Mehl
70 g Sahne Quark
20 g Kokosraspeln + etwas zum bestreuen (ich habe Kokoschips genommen)
30 g Puderzucker

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Und so geht es:

Heizt den Ofen auf 170° C Ober- und Unterhitze vor. Dann verrührt ihr alle Zutaten bis auf die Heidelbeeren und einige Kokoschips mit dem Handrührgerät ordentlich miteinander. Diese Masse füllt ihr in die Schalen und dann geht es für 20 Minuten ab in den Ofen. Dann drückt ihr vorsichtig (Achtung, heiß!) die Blaubeeren hinein und backt noch einmal 5 Minuten lang weiter.

Nun könnt ihr die Mischung abkühlen lassen, mit ein paar Kokoschips oder Flocken bestreuen und dann: genießen!

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An dieser Stelle möchte ich dir Stephie, aber auch all den anderen Foodbloggern einfach mal Danke sagen. Ich habe durch euch so viele wundervolle Ideen sammeln können und ich muss gestehen, mein Backen und Wirken in der Küche hat sich durch euch im letzten Jahr total verändert. Es ist vielseitiger und bunter geworden!

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