{Vier gewinnt – Das Cookieevent} Geburtstagsparty bei den Little red Temptations

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Achtung! Verlängerung! Noch bis zum 19. April könnt ihr mitmachen!

2 Jahre! ZWEI Jahre gibt es unseren Blog nun schon und wir können es eigentlich gar nicht glauben, dass die Little red Temptations nun schon so lange existieren. Was als fixe Idee, vielen Ambitionen und null technischer Ahnung begonnen hatte, nimmt nun einen so wichtigen Teil in unseren Leben für uns ein.

Wer selbst bloggt, der weiß: hinter jedem Beitrag steckt eine Menge mehr an Arbeit als man das beim Lesen merkt. Neben dem Backen und Schreiben sind es das Fotografieren, das Bildbearbeiten, das Publizieren auf den sozialen Kanälen. Und schnell kommen für einen einzelnen Beitrag ein paar Stündchen zusammen. Doch der Dank für die viele Arbeit bekommt man dann mit jedem Kommentar, mit jedem Gefällt mir, Herzen und allem was einem vermittelt: Das was du da machst, gefällt mir.

Denn das ist ja das wundervolle am Bloggen: man kann Freude, Begeisterung, Leidenschaft, seine Gedanken, Gefühle, Ideen mit anderen teilen. Und das ist doch herrlich!

Fast 300 Beiträge sind in diesen zwei Jahren entstanden und ich muss gestehen, dass auf meiner Festplatte mehr Fotos von Kuchen als von den Kindern zu finden sind. Und die Kinder: während das Backfräulein mit diesem Blog aufwächst und mittlerweile schon aktiv am Back- und Bloggerleben teilnimmt (Oma den Keks darfst du noch nicht essen, der ist noch nicht fotografiert für den Blog), war ich gerade mit dem Kleinen schwanger als wir den Blog gestartet haben und auch Steffi hat in dieser Zeit Nachwuchs bekommen.

Mit soviel Kinderlachen (und natürlich auch dem ein oder anderen Tränchen) ist es gar nicht immer so leicht, den Blog regelmäßig zu führen. Mancher Beitrag braucht dann auch einmal länger bis er verbloggt wird.

Doch nun lasst uns feiern, denn wir haben uns natürlich etwas Feines für euch ausgedacht und wollen mit euch spielen. Und zwar Vier gewinnt!

Vier gewinnt – Das Cookieevent: damit wollen wir unseren zweiten Geburtstag ordentlich feiern und hoffen, dass viele von euch Lust haben, mit uns zu spielen.

Die Spielregeln:

Wir haben für euch vier Cookierezepte aus dem herrlichen Buch „Cookies“ ausgewählt.

Eines dieser Rezepte sucht ihr euch aus und dürft an diesem bis zu vier Veränderungen vornehmen.

Ihr dürft:

Zutaten ergänzen

Zutaten weglassen

Zutaten austauschen.

Doch insgesamt dürfen es nicht mehr wie vier Veränderungen sein. Denn „Vier gewinnt!“.

Wir sind gespannt, was euch einfällt und wie ihr die Rezepte verändert. Was zaubert ihr aus den vier Grundrezepten?

Darf es ganz klassisch sein? Die Klassiker: Schokocookies (auf dem Bild seht ihr allerdings das Buchcover, da es zu diesen Cookies kein Foto zum Rezept gibt)

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Oder mögt ihr es herzhaft? – Salzige Käsecookies

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Ein wenig Beerenpower? Himbeer-Schokocookies

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Oder entscheidet ihr euch für Apfelhaselnuss-Cookies?

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Die Fotos wurden uns vom Südwest-Verlag für dieses Blogevent zur Verfügung gestellt. Das Impressum und alle Rechte liegen beim Verlag.

Die Rezepte könnt ihr euch hier downloaden und liegen als pdf für euch vor: pdf_Cookies-Set_Sinnwell-Backes

Sollte jemand nicht auf pdf-Dokumente zugreifen können, meldet euch bei uns.

Natürlich könnt ihr auch etwas gewinnen. Wir haben ganz tolle Sponsoren gefunden, die wunderbare Gewinne für euch ausgesucht haben. (Die zeigen wir euch am Ende des Beitrags)

Wie ihr gewinnen könnt:

Mitmachen können Blogger und Nichtblogger. Blogger schnappen sich das Eventbanner und binden es ihn ihren Beitrag mit Verlinkung zu uns ein, Nichtblogger senden uns Rezept und ein Bild an christine_sinnwell@web.de

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                                                                                 And the winner are…

Den ersten Platz teilen sich zwei Bloggerinnen.

Platz 1 geht an:

Lisa von Das Essperiment

Elli von Nachtbacken

Platz 2 geht an:

Alexandra die Schokoladenfee

Platz 3 geht an:

Ina von Ina isst

Einen vierten Platz gibt es nicht, da wir ja zwei erste Plätze haben. Nun haben die Gewinnerinnen die Quahl der Wahl. Denn die beiden Erstplatzierten dürfen nun zuerst einen Wunsch äußern was sie möchten, dann kommt Platz 2…

Da wir ja zwei Siegerinnen haben, würde ich im Fall, dass beide das Gleiche möchten, auslosen.

Und unter allen Teilnehmerinnen haben wir ja weitere Preise verlost.

Das Buch „Backen“ gewinnen:

Sabrina, Ilse, Martina, Tina und Rea.

Die QKies mit Keksausstecher gehen an: Becky

und die beiden Gutscheine von duetori gewinnen: Hanna und Maren.

Herzlichen Glückwunsch und euch allen noch einmal vielen Dank fürs Mitmachen. Ihr habt euch tolle Sachen ausgedacht.

Und die Gewinnerinnen schicken mir bitte per Mail ihre Adressen zu und die Mädels auf dem Siegertreppchen bitte noch ihre Favoritengewinne (gestaffelt von erster Wahl bis zur vierten).

Wichtig: ihr müsst in Deutschland wohnen oder eine deutsche Postadresse haben, um einen der Gewinne geschickt zu bekommen.

Und hier die Preise:

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Home of Cake (einer der wundervollsten Online-Shops die ich kenne) hat für euch einen wunderschönen Cakestand im Gepäck: Na, wer mag die auf seiner nächsten Kuchentafel haben?

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Die Firma RBV Birkmann, deren Produkte mein Herz immer ganz schnell schlagen lassen, hat ein tolles Päckchen für euch zusammengestellt: Ihr bekommt ein Set für Cupcakes zu dekorieren, eine Backform für Glückspilze und Kleeblätter, eine für Eulenkonfekt sowie einen Fuchskeksstempel.

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Sweet Laura (schaut unbedingt einmal bei ihr vorbei, ihr Shop ist wundervoll) hat für euch ein wirklich wundervolles Geburtstagspaket zusammengestellt. Da kann die nächste Party starten: Kerzen, Zuckersprinkel, Muffinförmchen, Candybags und Strohhälme. Toll, oder?

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Wer duetori noch nicht kennt, muss das auch schnell nachholen. Ich durfte schon einmal einen Cookiestempel für sie testen, der seitdem schon oft im Einsatz war, und seitdem bin ich Fan von dem tollen Shop. Für euch hat sich Jenny tolle Dinge überlegt: In dem Umschlag verbirgt sich ein 5 €-Gutschein für den Shop sowie der Stickerbogen den ihr seht. Das Stempelset besteht aus einem Textstempel, einem Motivstempel und einem für Kekse.

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Und diese Preise verlosen wir unter allen die mitmachen:

Der Südwest-Verlag hat fünf Exemplare von Christine Bergmayer BACKEN für euch gesponsert. Ich selbst habe das Buch auch und liebe, liebe, liebe es! Die Autorin hat schon mit Peggy Porschen gearbeitet und die herrlichsten Rezepte mit vielen Tipps in dieses Buch gepackt. Mein momentanes Lieblingsbackbuch!

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Von den Backschwestern gibt es ebenfalls ein tolles Paket: QKies – Keksmischung mit QR-Code, eine Backmischung für Cookies und einen Überraschungskeksausstecher. Die Idee der QKies finde ich so witzig und muss ganz bald auch einmal QKies backen. Und die Backmischungen habe ich schon oft getestet. Lecker!

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Und von duetori gibt es neben dem großen Paket noch zwei 5 €-Gutscheine mit jeweils einem Bogen Sticker zu gewinnen.

Na, was sagt ihr? Da lohnt sich Cookiebacken doch gleich doppelt vierfach! Also ran an die Rührschüsseln und los geht es!

Wir sind voller Vorfreude, was ihr euch einfallen lasst und sagen euch

DANKE für zwei wundervolle Jahre – wir haben noch viel vor mit euch!

Christine und Steffi

{Donut-Love}Ein doppelter Geburtstag an dem es rund geht

Minidonuts

Noch gar nicht so lange her ist es, dass mein kleiner Junge auf die Welt ein Jahr geworden ist. Wow, wie kann das sein, dass wir schon seinen ersten Geburtstag gefeiert haben? Ich staune noch immer.

Ein Jahr vergeht schnell, manchmal viel zu schnell, und es gibt Momente, da würde ich die Zeit gerne anhalten oder sie bitten, ein wenig langsamer zu werden.

Doch das geht natürlich nicht und deshalb denke ich, dass ein Schlüssel zu einem glücklichen Leben darin liebt, all die kleinen Momente ganz bewusst wahrzunehmen, in denen uns Dinge glücklich machen. Das muss oft nichts Großes sein, ich versuche eigentlich aus jedem Tag das bestmögliche herauszuholen. Das gelingt natürlich nicht immer, aber doch oft.

Den ersten Geburtstag meines Kleinen haben wir auf jeden Fall ordentlich gefeiert und ihn unter der Kategorie Wundervoller Tag verbucht. Einen üppigen Sweet Table gab es auch. Und ich finde es herrlich, dass ich für ihn auch andere Farben nutzen kann, als für das Backfräulein, das ja doch eine ausgeprägte Leidenschaft für rosa-pink-glitzer hegt.

Blau, türkis stellten an diesem Tag eine willkommene Abwechslung dar.

Minidonuts

Und da ich einen Blog ganz neu für mich entdeckt habe, an dem gerade auch ein kleines Blogevent läuft, in dem es um Leckereien in Türkis oder Mint geht, möchte ich diesen Blogbeitrag dem Chèvre Culinaire Anne widmen, deren Blog ebenfalls das Einjährige feiert.

Minidonuts

Freut ihr euch auch immer so, wenn ihr einen neuen Blog entdeckt und beim Stöbern direkt merkt, wie gut es euch dort gefällt? Ich staune oft, wie viele tolle Blogs es gibt, die ich noch gar nicht kenne.

Deshalb dürft ihr eure Blogs (für die Blogger unter euch) heute auch gerne in einem Kommentar unter diesem Beitrag verlinken. Vielleicht lernt auf diesem Wege, der ein oder andere Leser euch kennen und findet den Weg zu euch?

Minidonuts

Nun gibt es jedenfalls eine ordentliche Portion Mini-Donuts für euch. Nach einem Rezept, der fabelhaften Andrea von Zucker im Salz, einem Blog den ich ebenfalls liebe. Andrea hat tolle Rezepte und ist zudem die Weltrekordhalterin im … (Pünktchen, Pünktchen, Pünktchen machen). Wer ihren Blog kennt, weiß was ich meine, wer ihn noch nicht kennt, sollte dies schleunigst nachholen.

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    Minidonuts Minidonuts

Menge ergibt ca. 40 Mini Donuts

Ihr braucht:

ca. 80 g Heidelbeeren

6 EL weiches Vanilleeis
1 Ei
4 EL Zucker
10 EL Milch
3 TL geschmolzene Butter

100 g gesiebtes Mehl

60 g Mandeln, gemahlen
1 TL Backpulver

für die Glasur:

gesiebter Puderzucker (ca. 6 leicht gehäufte EL)

etwas Wasser oder Zitronensaft

 Minidonuts

Minidonuts

So geht es:

Backofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze (160 Grad Umluft) vorheizen.

Das Donutblech einfetten.

Gebt das geschmolzene Vanilleeis, die Milch, den Zucker, die geschmolzene Butter und das Ei in eine Schüssel und verrührt alles ordentlich mit dem Handmixer. Das Mehl vermischt ihr mit dem Backpulver und den Mandeln und hebt diese Mischung unter den Teig. Kurz verrühren.

Nun füllt ihr den Teig in die Mulden des Donutbleches (das geht besonders gut wenn ihr den Teig in einen Spritzbeutel füllt und damit den Teig direkt in die Vertiefungen gebt.

Auf jeden Donut kommen drei Heidelbeeren und ab geht es für 12-15 Minuten in den Backofen.

Vollständig auskühlen lassen.

Puderzucker mit etwas Wasser oder Zitronensaft glatt rühren. Dann die Donuts hineintauchen und mit Zuckerdeko nach Lust und Laune verzieren.

Minidonuts

Und dann müsst ihr schnell sein, die Kerlchen sind verdammt lecker und hüpfen ganz schnell in die Münder der Gäste (also am Besten heimlich vorab ein paar aufseite stellen und wenn keiner hinschaut vernaschen).

Süße Grüße

Christine

Logikwolken, Babelfische und die Antwort ist 42

per anhalter durch die galaxis

Durch Ilona und ihren Süßblog habe ich von einem wirklich nerdigen Backevent erfahren: Per Backofen durch die Galaxis heißt es und wird von den Backschwestern veranstaltet.

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Natürlich kenne ich das Buch „Per Anhalter durch die Galaxis“, naja… zumindest vom Namen nach und den halben Film habe ich auch geschaut bis mich der Schlaf bezwungen hatte. Wer mich kennt weiß, dass ich eine wirkliche Leseratte bin. Mein Haus ist voll Bücher, ich habe eine kleine Kinder- und Jugendbücherei gegründet und durch die Lese- und Schreibwerkstatt habe ich jede Woche mit vielen kleinen Bücherjunkies zu tun. Wenn man an einem so speziellen Backevent mitmachen möchte und absolut keinen Schimmer hat, um was es eigentlich geht, hilft eigentlich neben googlen nur noch eins: man ruft den belesensten Freund an, den man hat und vertraut auf dessen Ideenreichtum.

Den größten Bücherjunkie von allen habe ich deshalb auch direkt einmal um Hilfe gebeten und der hat ein wahres Ideenfeuerwerk gezündet. Wow! An dieser Stelle vielen Dank, Ret Samys. Wie immer: genial!

Was mir ganz besonders gut gefallen hat war seine Idee Babelfische zu backen und auch die Logikwolke (von mir immer versehentlich Chaoswolke genannt – mein Mann meint, dass ich sie unterbewusst deshalb so nenne, weil ich einfach aus allem Chaos herstellen kann – leider haben meine Kinder dieses Talent von mir geerbt).

per anhalter durch die galaxis

Da wir in der Lese- und Schreibwerkstatt zudem gerade literarisch mit dem Thema Fisch jonglieren, habe ich mir gedacht, dass ich die galaktischen Plätzchen einfach mit meinen Leseratten gemeinsam backe. So ist ein wundervoller Ozean voll glitzernder, wundersüßer Babelfische entstanden und auch das ein oder andere Logikwölkchen schwebte in die Münder der Leseratten, die an diesem Tag zu Naschkatzen wurden.

Wenn ich mit Kindern arbeite, freue ich mich immer, wenn ich einfache Rezepte anwenden kann, die diese auch schnell mal nachbacken können. So habe ich für die Kekse auch ein einfaches Butterplätzchenrezept verwendet, das mit etwas Zitronenschalenabrieb verfeinert wurde. Allerdings lassen sich die Kekse ganz leicht variieren und so hat man ganz verschiedene (bestimmt 42) Möglichkeiten, wie man die Kekse gestalten kann.

 per anhalter durch die galaxis 

per anhalter durch die galaxis

Ihr braucht für ca. 2-3 Bleche:

300 g Mehl

100 g Zucker

200 g Butter

1 Ei

1 EL Vanillezucker

etwas Zitronenschalenabrieb (je nachdem wie stark ihr die Zitrone herausschmecken wollt)

Für die Deko:

Puderzucker

etwas Wasser oder Zitronensaft

Lebensmittelfarbe

und reichlich Zuckerdeko

auch Fondant lässt sich gut verwenden

per anhalter durch die galaxis

So geht es:

Vermischt die trockenen Zutaten für den Teig miteinander. Dann gebt das Ei und die kalte Butter (in kleinen Würfel geschnitten) dazu.

Verknetet alles kräfig bis ihr einen geschmeidigen Teig habt.

Dieser muss mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen.

Heizt den Backofen auf 180° C Umluft vor und legt zwei große Bleche mit Backpapier aus.

Rollt den Teig auf einer bemehlten Fläche ca. 5 mm dick aus und stecht die Plätzchen aus.

Die Plätzchen backt ihr ca. 8-10 Minuten, bis sie am Rand leicht (wirklich nur hell)braun werden.

Lasst sie abkühlen und rührt den Zuckerguss an: dazu gebt ihr einige Tropfen Wasser oder Zitronensaft in den Puderzucker und verrührt gut. Wer mag, färbt mit etwas Lebensmittelfarbe den Zuckerguss ein.

Nach Herzenslust mit Streudeko verzieren.

Variante: Wer Cookie-Pops daraus machen möchte, kann vor dem Backen einfach Cake-Pop-Stiele in den Teig drücken und mit etwas Teig fixieren.

Variante mit Fondant: Fondant dünn ausrollen und mit den gewählten Ausstechförmchen ausstechen.  Plätzchen mit Marmelade oder Nutella dünn bestreichen und den Fondant auflegen. Man kann den Fondant aber auch nur ganz sachte mit Wasser bestreichen und ohne Zwischenschicht auftragen.

Don´t panic, wenn die Plätzchen ganz schnell aufgegessen sind, einfach schnell neue backen und ich werde auf jeden Fall demnächst, irgendwann das Buch lesen. Versprochen!

per anhalter durch die galaxis

Psst! Wollt ihr mal bei mir vorbei schauen? Ein Blick in meine Küche und warum diese auch eine Talentschmiede ist

Einen ganzen Monat hatte ich Zeit um bei dem Blogevent von dem kleinen Kuriositätenladen mitzumachen. In Kürze: Blogger erlauben einen Blick in ihre Küche, lassen sich beim Fotoschießen über die Schulter schauen, zeigen ihre Bücherregale und Arbeitsplätze.
Behind the Scenes vom 01.06.-30-06-2014
Der ganze Juni lag vor mir und immer dachte ich daran, dass ich doch noch bei dem Event mitmachen möchte. Denn mit großer Freude und einer gehörigen Priese Neugier habe ich in fremde Küchen gespäht, habe neue ganz tolle Blogs entdeckt und Woche für Woche gedacht, dass ich endlich Fotos machen muss. Natürlich in einer blitzblank, oder auch nur blank geputzen Küche. Wenn schon Besuch ansteht, will man sich ja von seiner besten Seite zeigen.

Ich habe zwei kleine Kinder, die kleine Backhelferin wird nächste Woche vier, der Kleine ist neun Monate. Eine blank geputze Küche erwies sich als schwierig. Kind Nummer Zwei kann mit seinen neun Monaten ein unglaubliches Chaos veranstalten. Er isst mit großer Freude und das sieht man: an ihm, an mir und im Radius von einem Meter um seinen Stuhl herum.

Küche ist bei uns Wohnen und Leben und so bringt meine Backhelferin sämtliche Kuscheltiere, Stifte, Spiele etc in die Küche und auf unserem Küchentisch stapeln sich immer wieder Bastelarbeiten und andere wundervolle Dinge, die dann von Mahlzeit zu Mahlzeit von mir weggeräumt werden und auf sehr wundersame Weise genau so schnell wieder erscheinen.

Und ich wollte es doch so gerne ordentlich und sauber für die Fotos haben. Nun ist der letzte Tag des Junis, die letzten Stunden sind angebrochen, die Kinder sind im Bett, der Mann schaut gleich Fußball und ich habe halbwegs Ordnung geschaffen, Fotos in schlechtem Abendlicht gemacht und sitze nun ein wenig stolz hier. Ich habe es noch geschafft und kann euch nun auch meinen Ort des Schaffens zeigen. Hui! Nebenher bereite ich noch eine Schreibwerkstatt vor, die ich morgen leite und habe Kekse für den Kindergarten gebacken, so hatte ich gerade auch etwas um ein schnelles Fotoset aufzubauen.

Ein wenig Chaos, aber Chaos kann ich einfach. Liegt mit im Blut. Ich glaube sogar in den Genen, den meine Kinder scheinen da ganz nach mir zu kommen. Mein Mann ist da ganz das Gegenteil: er hat ein großes Talent zum Aufräumen und wenn ich hin und wieder ein allzuschlimmes Backchaos veranstaltet habe, räumt er auch wieder ganz schnell und effektiv auf.

Es heißt doch immer, dass man Talente fördern soll und ich unterstütze meinen Mann da auch von ganzem Herzen, er bekommt immer wieder Gelegenheit seine Talente zum Einsatz zu bringen. Das ist doch auch etwas wert.

Nun aber zu meiner Küche: Wir haben eine richtig große Küche und ich liebe sie total. Vor einige Jahren haben wir unser Haus gekauft und die Küche ist von den Verkäufern drin geblieben. Leider hatte die Vorbesitzerin ein großes Faible für Window Color und so finden sich auf allen Schränken kleine Enten und Blümchen. Will ich sie abmachen, hätte ich aber einen Entenabdruck, da das Holz nachgedunkelt hat. So haben wir uns eben angefreundet die Enten und ich.

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Ich habe zudem viele Hängeregale, gefüllt mit Teedosen und dem ein oder anderen Küchenutensil.

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Über dem Eßtisch haben wir ein Foto von Mallorca. Mein Mann und ich reisen schon seit Jahren dorthin und haben viele Wege der Insel erwandert. Mit der Backhelferin haben wir aber auch die Strände entdeckt.

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Am Kühlschrank hängen sonst kleine Kunstwerke meiner Tochter, mein Sohn hat aber nun entdeckt, wie man alles vom Kühlschrank abhängt und davon macht er ordentlich Gebrauch und so haben wir alles aus seiner Reichweite geräumt.

Mein Bücherregal ist gut gefüllt. Ich liebe (Back)bücher und die Sammlung wächst stetig.

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Mein Schreibtisch steht mitten im Familienleben. Zwischen Wohn- und Eßzimmer positioniert kann ich immer wieder kleine Zeitnischen nutzen um schnell mal ein paar Fotos zu bearbeiten oder ein paar Zeilen zu schreiben.

Darauf liegt mein Ideenbuch, das immer in meiner Nähe ist und eine Etagere auf der ich Kleinigkeiten zwischenlagere. Und ja, auch der Schreibtisch sieht im Alltag nicht so aufgeräumt aus. Oft stapeln sich hier Zettel, Papiere und Briefe, die darauf warten, dass ein wenig Zeit im Familienleben abgezweigt wird, um alles wegzuheften.

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Und zuletzt habe ich euch nun noch ein kleines Setting aufgebaut. Ich habe wenig Licht in der Küche und so fotografiere ich meistens auf der Terrasse (natürliches Licht versuche ich eh nach Möglichkeit zu nutzen). Mein Papa hat mir aus dem Baumarkt Fotofolien in Holzoptik gekauft und mir auf Brettern ein schönes Sammelsurium zusammengebastelt. So habe ich ganz schnell verschiedene Unter- und Hintergründe und das Ganze nimmt wenig Platz weg.

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Ich habe einen Hang zum Sammeln und so habe ich viele hübsche Kleinigkeiten die ich auf den Fotos miteinbaue. Die Meisten davon nutze ich auch im Alltag, manches ist aber tatsächlich für den Blog ganz speziell ins Haus gewandert.

Nun habt ihr einen sehr persönlichen Blick in einen Teil meines Lebens werfen können. Ich hoffe, es hat euch gefallen bei mir. Schreibt mir doch!

17-14-02-02 Christine DKMS-9901

Die süßesten Grüße

Christine

Schneewittchens Traum – Kompottkuchen á la Wunderfitzig

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Wunderfitzig  heißt ein sehr schöner Blog dem ich schon länger folge. Michaela schreibt ihn und das Wort wunderfitzig hat sie nicht von Ungefähr für ihren Blog gewählt. Es heißt soviel wie neugierig, wissbegierig und das ist sie auf neue Rezepte und darauf, wie man es sich fein macht im Leben.

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Ich finde es jedenfalls ganz fein, dass sie ihre tollen Ideen und Rezepte immer mit uns teilt und folge ihr deshalb so richtig gerne. Bereits vor einigen Monaten habe ich diesen wahnsinnig leckeren Kompottkuchen bei ihr entdeckt und auch gleich schon nachgebackt.

Da waren die Bilder aber so dermaßen grauenvoll geraten, dass ich mein Vorhaben den Kuchen zu verbloggen, erst einmal verschoben habe. Diese Bilder hatte er wirklich nicht verdient. Geschmeckt hat er  mir aber da schon so dermaßen gut, dass es nur eine Frage der Zeit war, wann er wieder auf unserem Kaffeetisch landet.

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Auf dem ist er dann dieses Mal zwar nicht angekommen, denn ich habe ihn als Spende für eine Tafel bei uns in der Nähe gebackt, die einen Kuchenverkauf organisiert haben und hoffe, dass ein paar Euro bei der Aktion zusammen gekommen sind.

Meiner kleinen Backhelferin ist es übrigens ganz schön schwer gefallen, sich von dem Kuchen zu trennen, denn ihr erkennt an der Farbe der Dekoration schon, wer mich mit ihren 3 1/2 Jahren wieder tatkräftig unterstützt hat. „Mama, den behalten wir. Der ist soooo schön geworden!“

Deshalb gibt es den Kuchen dann ganz bald wieder, vielleicht als Wegzehrung am ersten Mai?

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Und da wir ja gerade unser Märchenblogevent ausgeschrieben haben, wäre dieser Kuchen doch vielleicht auch ein kleiner Ideengeber für einen Beitrag. Apfelkuchen Schneewittchens Traum z. B. Deshalb habe ich meiner Tochter im Anschluss ans Backen auch gleich einmal das Märchen vorgelesen. Eingekuschelt auf dem Sofa, noch den Zimtduft vom Backen in der Luft.

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Kompottkuchen (ein wenig abgeändert vom Original)

Zutaten: (für eine 24 cm Springform)

300 g Mehl

50 g Haselnüsse
2 TL Backpulver
1 TL Salz

2 TL Zimt, gemahlen

250 g + etwas weiche Butter
350 g brauner Zucker
60 g Ahornsirup
3 Eier, Größe M
500 g Apfelkompott

+

Kuvertüre und Streudeko nach Belieben oder einfach nur Puderzucker

50 – 60 Minuten bei 180° C Umluft

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So geht es:

Vermischt die Butter, Eier, Zucker und den Ahornsirup miteinander und verrührt alles bis ihr eine weiche Masse habt.

Die restlichen trockenen Zutaten (Mehl, Haselnüsse, Salz, Backpulver und Zimt) vermischt ihr miteinander und hebt diese dann zusammen mit dem Apfelkompott unter die Butter-Zucker-Eimasse.

Noch einmal gut verrühren und in eine gefettete und gemehlte Springform (24-26er) geben.

Im vorgeheizten Backofen bei 180° für 50-60 Minuten backen.

Auskühlen lassen und aus der Form lösen.

Nach Herzenslust verzieren. Ich habe beim ersten Mal einfach nur Puderzucker darüber gestäubt.

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Dieses Mal habe ich Kuvertüre darüber gegossen und diese dann mit rosa Glitzerzucker, Esspapierblüten und einigen Marzipan- und Zuckerblüten verziert.

Süße Grüße

Christine

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