{Märchenzeit – GIVE AWAY} Alle Beiträge, die Gewinner, 700 € für den Kinder-Hospizdienst Saar und ein märchenhaftes Päckchen für einen von euch

banner Märchen Hoch(2)

Diesen Beitrag schreibe ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Mit einem weinenden Auge: Denn mit ihm endet unsere bisher größte Blogaktion: die Märchenzeit. Seit April hat sich bei uns auf dem Blog aber auch im realen Leben unglaublich viel rund um dieses Blogevent bewegt. Denn es war von Anfang an mehr als nur ein beliebiges Thema: eben eine Herzenssache und ihr habt die Idee Backen und Vorlesen zu verbinden so wunderbar aufgegriffen und die herrlichsten Beiträge dazu eingereicht.

Und weil dies heute das Happy End ist, habe ich noch ein märchenhaftes Paket zusammengestellt, das ich an einen von euch versende. Mehr dazu am Ende des Beitrags.

Die Zeitung und der SR haben unser Event hier im Saarland aufgegriffen und eine der Back-Vorleseaktionen sogar live bei uns in der Lese- und Schreibwerkstatt begleitet:

märchenzeit

Märchenzeit: Backen, Vorlesen, Glücklich sein – das hat nicht nur uns glücklich gemacht, sondern auch viele Menschen. Gemeinsam mit vielen von euch haben wir vorgelesen, Menschen Süßes (und was noch wichtiger ist) Zeit und Aufmerksamkeit geschenkt. Für mich ist es die süßeste Art der Leseförderung und gleichzeitig hat mich die Märchenzeit auch mit vielen neuen Ideen für die Lese- und Schreibwerkstatt versorgt. In diesem Jahr habe ich unglaublich viele neue Ideen und Konzepte im Bereich Leseförderung entwickelt und letztendlich ist aus der Märchenzeit auch meine Kolumne bei der Stiftung Lesen entstanden: die Buchstabensuppe und Backfantasie.

Und mit Hilfe einiger Sponsoren haben wir für den Kinder-Hospizdienst Saar 700 (!) € zusammengetragen. Dieses Geld haben wir am deutschlandweiten Vorlesetag zusammen mit dem saarländischen Bildungsminister Ulrich Commerçon dann an Herrn Töpfer vom Kinder-Hospizdienst überreicht. Und wir wissen eines ganz sicher: jeder Cent ist dort gut aufgehoben, denn was der Kinder-Hospizdienst tagtäglich leistet, ist ganz großartig und unglaublich wichtig.

Nalbach 8

Doch auch für viele von euch, die sich so mächtig ins Zeug gelegt haben und so wunderbare Beiträge und Aktionen zur Märchenzeit beigesteuert haben, können wir nun kleine Freuden verteilen. Denn auch für euch haben wir Sponsoren gefunden, die Gutscheine, Küchenmaterial und manches mehr beigesteuert haben.

An dieser Stelle sagen wir auch all unseren Sponsoren noch einmal vielen Dank für die Unterstützung unseres Blogevents.

Doch nun kommen wir zu den Beiträgen, denn bestimmt seid ihr neugierig, welche Ideen alle zusammen gekommen sind. Zuerst habe ich die Beiträge, die von Nichtbloggern stammen und die wir auf unserem Blog gepostet haben, dann habe ich chronologisch nach Einreichdatum die Beiträge der Blogger aufgelistet:

Hänsel und Gretel gingen in den Wald und Anne hat euch und ihrem Besuch zusammen mit ihrem Sohn dazu kleine Hexenhäuser gemacht, denn die beiden Kinder sollen ja nicht hungrig bleiben.

5-Foto5

Ilse hat die Kinder aus der Nachbarschaft eingeladen um mit ihnen Brandteigschwäne zu backen. Dazu hat sie das Märchen von den sechs Schwänen vorgelesen.

07-DSC_3683

Von Sabrina haben wir diese lockerleichten Baiser-Schneeflöckchen bekommen. Das Märchen dazu ist Frau Holle und Sabrinas Bruder bekam sowohl das Märchen vorgelesen als auch die Schneeflöckchen zum Vernaschen.

holle 2

Nach Frankreich ins französische Märchen Eselhaut entführt uns Melanie. Sie hat für euch Eselohren gebackt.

10-DSC_4621

Mit den Kindern der Lese- und Schreibwerkstatt haben wir jede Menge Märchen gelesen und dazu gebackt. Die Rosencupcakes sind da nur ein Beispiel.

rosencupcakes

Im Campingwagen unter Apfel- und Nussbäumen servierte Eveline ihrer Tochter, meinem Backfräulein und mir Apfelpfannkuchen und das Märchen von Schneewittchen.

märchenzeit

Ilona vom Süßblog lädt mit mir nicht nur zur Teatime ein, für die Märchenzeit hat sie euch auch gleich Rapunzels Hefezopf gebackt. Und herrlich goldene Froschkönigkugeln.

Rapunzelzopf2

Froschkönig-3

Caro hat auf ihrem Blog mitZuckerKuss für euch einen Bier-Streuselkuchen gebackt, da tanzt sicherlich nicht nur Rumpelstilzchen vor Freude ums Feuer.

BierStreuselKuchen

Sandra vom Blog Stadt – Land – Food hat sich vom Froschkönig inspirieren lassen und hat für euch leckere Cupcakes mit goldener Kugel im Gepäck.

IMG_9430-624x416

Die Gelegenheit ihren Töchtern Schneewittchen vorzulesen und dabei Apfelküsse zu verteilen, hatte die Feinschmeckerin Heidi. Diese Küsse würde ich ja auch zu gerne einmal probieren.

IMG_0442-200x300

Anitas Schlaraffenlandtorte habe ich zu meinem Geburtstag bereits nachgebackt und kann euch sagen, dass sie genau so lecker ist wie sie aussieht (und ungefährt das dreifache an Kalorien hat). Hier geht es zum olles Himmelsglitzerdings.

blogger-image--1624260479

Schneeweißchen hat von Lixie ein Tortendenkmal gesetzt bekommen. Die Schneeweißchentorte findet ihr auf ihrem wundervollen Blog photolixieous.

x-default

In die Welt von Ali Baba und den vierzig Räubern (nee, in diesem Fall Cookies) entführt euch Miss B. Und die Cookies sehen so lecker aus, dass ich mir sehr gut überlegen müsste, ob ich für diese nicht gleich auf den Schatz verzichten würde. Hier geht es zu Miss Blueberrymuffins Küche.

Cookies orientalisch (3)

Und weiter geht es in den Wald zu Rotkäppchen und dem Wolf. Denn Melli hat für euch auf ihrem Blog mellimille einen Rotkäppchenkuchen gebackt. Einen richtig schönen Guglhupf, ganz so, wie Rotkäppchen ihn vielleicht auch im Korb zur Großmutter getragen hätte.

rotkäppchen2

Mit Katie geht es weiter. Sie hat auf ihrem Blog eatloveandlive auch Schneewittchen eine Torte gewidmet. Da würden die sieben Zwerge sicherlich mitnaschen.

Schneewittchentorte

Und nun reisen wir nach Japan. Denn Mari hat ihrem Sohn auf ihrem Blog mari to kazuo das japanische Märchen von Momotarô vorgelesen. Und passend dazu gab es Hirsebällchen.

IMG_9337

Auch die Nachtbäckerin Elli hat das Märchen von Schneeweißchen und Rosenrot aufgegriffen. Sie hat sogar beide Varianten auf ihrem Blog Nachtbacken: Schneeweißchens Marshmallow-Cupcakes gibt es ebenso wie Rosenrots roter Samt.

5

img_65802

Zudem hat sie ihren Blog noch einer Freundin zur Verfügung gestellt, die ebenfalls einen Beitrag für das Event gemacht hat. Miss Marshmallow hat eine Torte für Hänsel und Gretel gezaubert, die nicht nur die zwei anlocken würde. Ich glaube da leuchten alle Kinderaugen auf.

1-schrift-2

Und wenn ein Blog Knusperstübchen heißt, dann muss doch da auch ein Beitrag fürs Märchenevent her. Die liebe Sarah hat es sich nicht nehmen lassen und hat feine Lebkuchen Cookie Bites für euch dabei.

Lebkuchen-Cookie-Cups-mit-Lebkuchen-Panna-Cotta-11

Julia von Kochliebe hat Feenküsse für euch und hat gleichzeitig eine ganz bezaubernde Idee, was das Märchenvorlesen betrifft. Lest mal, was sie sich da überlegt hat.

MG_7936-Medium

Und zum Schluss habe ich noch ein allerliebstes Hexenhäuschen für euch. Das hat Becky in ihrem Beckys Diner für euch gezaubert. Na, wer würde dort mit mir einziehen?

schokoladenknusperhaus4

Na, was sagt ihr? Wir sind jedenfalls hin und weg von diesen märchenhaften Ideen und auch all den lieben Worten, die wir in den Beiträgen zu der Aktion gefunden haben.

Danke!

Doch bevor wir nun das Märchenreich verlassen, wollen wir an unsere fleißigen Backfeen auch noch märchenhafte Schätze verteilen. Deshalb kommen hier die Gewinnerinnen, die wir per Losverfahren ermittelt haben. Ich schreibe eure Vornamen, da jeder Vorname nur einmal vertreten ist.

Fünf Kekspakete von der Waffelfabrik Hans Freitag gehen an:

Mari

Ilona

Caro

Elli

Katie

Der 25 €-Gutschein von der Casa di Falcone geht an:

Miss B.

Macarons von Principessas sind für:

Melanie

Das Päckchen von Silikomart reist zu:

Anita

Und das Päckchen von Kaiser geht an:

Becky.

Ich hoffe, ihr freut euch! Bitte schreibt mir eure Adressen an christine_sinnwell@web.de und gebt mir damit auch die Erlaubnis eure Adressen an die Firmen weiterzuleiten.

Und ich habe es ja schon zu Beginn angekündigt. Ein Päckchen gibt es zum Abschied von der Märchenzeit noch zu gewinnen. Gefüllt mit vielen wundervollen Kleinigkeiten (lasst euch einfach überraschen), verlose ich es unter allen, die diesen Beitrag kommentieren und mir verraten, wie euch die Märchenzeit gefallen hat. Gibt es einen Lieblingsbeitrag? Oder hat es euch dazu bewegt, selbst wieder einmal Märchen zu lesen?

Schreibt mir bis zum 04.01.2015 einen Kommentar und ihr seid im Lostopf. Und es würde mich wie immer sehr freuen, wenn ihr dieses Beitrag teilt, dafür gibt es dann auch noch ein Extralos.

Und nun lasse ich die Märchenzeit hinter mir…

und wenn sie nicht gestorben ist, dann backt sie auch noch heute.

Die süßesten Grüße

Christine

{Märchenzeit} – Schneeflöckchen, Weißröckchen… oder auf zur Frau Holle

holle 1
Heute dürfen wir euch einen ganz wundervollen Gastbeitrag zu unserer Märchenzeit präsentieren. Er stammt von der siebzehnjährigen Sabrina aus Berlin. Und wie schön ist es denn, wenn sich Geschwister untereinander vorlesen? Wir finden das ganz toll und sind dazu auch total angetan von den Schneeflöckchen aus Baiser, die es passend zum Märchen von Frau Holle gibt.
Liebe Sabrina, tausend Dank dafür, dass du bei unserer Märchenzeit dabei bist.
Und wenn ihr spontan Lust bekommen habt auch noch mitzumachen: wir haben das Event bis zum 06. Dezember verlängert!
Also ran an die Märchenbücher!
Halli Hallöle,
mein Name ist Sabrina und als ich von eurem Blogevent erfahren hatte, wollte ich sofort mitmachen. Ich finde die Idee und die Spendenaktion echt klasse! Deswegen möchte auch ich gerne einen Beitrag dazu leisten. Desöftern lese ich auch meinen kleinen Bruder vor, damit er einschlafen kann oder einfach nur zwischendurch. Dazu trinken wir mal nen Tee oder ne heiße Milch und essen ein paar Leckereien.
Für eure Aktion habe ich mir mit meinen Bruder das Märchen ,,Frau Holle“ ausgesucht. Am tollsten findet er die Stelle, wo Frau Holle es schneien lässt, indem sie die Federbetten auschüttelt. Dazu passend gab es Baiser-Schneeflöckchen mit Holundertee. Die Baiser-Schneeflöckchen sind einfach zu machen und schmecken herrlich locker wie echte Schneeflöckchen, nur viel süßer.
Hier ist das Rezept:
 holle 2
Zutaten:
2 Eiweiß (von S-Eiern oder 1 und ein halbes Eiweiß von M-Eiern)
1/4 Tl Weinsteinsäure
125g Puderzucker
für die Deko weiße Schokolade und Hagelzucker
Zubereitung:
1. Ofen auf 90°C vorheizen
2. Eiweiße steif schlagen
3. Puderzucker und Weinsteinsäure einrieseln lassen und weiter mixen
4. Masse in Spritzbeutel füllen und gewünschte Form auf Backpapier spritzen
5. ca. 2 Stunden backen
6. zur Deko die Schokolade schmelzen, auf dem Baiser verteilen und mit Hagelzucker bestreuen
Et voilà!
Mein Bruder hat sich riesig gefreut und hat fast alle aufgegessen. 😉
In diesem Sinne viele Grüße von meinem Bruder und mir.
(Achso und wer das Märchen (vor)lesen will, hier ist ein Link: http://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/frau_holle )

{Peau d’Âne} – Märchenzeit mit einer ganz besonderen Freundin

10-DSC_4621

Wisst ihr, manchmal schaffen es Menschen einem kleine Tränchen der Rührung ins Auge zu zaubern und als ich gerade die Mail mit dem heutigen Beitrag (es ist ein Gastbeitrag zur Märchenzeit) bekommen habe, da ist es doch tatsächlich ganz feucht in meinen Augen geworden. Wow, was für liebe Worte Mélanie da für mich gefunden hat. Tausend Dank an dieser Stelle für die Worte, den Beitrag und diese wunderbare Freundschaft die uns verbindet. Und nun lasse ich meine Freundin auch einfach zu Wort kommen und erzählen, was für einen schönen Märchenmittag wir gemeinsam verbracht haben.

Christine ist für mich eine ganz besondere Freundin. Nicht nur aus dem Grund, dass in unseren Leben vieles uns verbindet: unsere Kinder, durch die wir uns kennengelernt haben, unsere gemeinsamen Urlaube auf Mallorca oder die mittlerweile viele schönen Momente, die wir zusammen verbracht haben, oder auch noch die Liebe zum Lesen und Backen/Kochen.

Nein, es ist noch mehr als das. Christine ist eine besondere Freundin für mich, weil sie es immer wieder schafft, mit ihrer Fantasie und ansteckender Begeisterung mich für ihre neuen Ideen und Projekten mitzureißen. Ja, mal ehrlich, ich habe selten einen Menschen erlebt, der mit einer solchen Leidenschaft und strahlende Begeisterung jede seine zahlreichen Ideen umsetzt! Jeder, der Christine ein bißchen kennt, wird schon wissen, wovon ich rede!

Auf jeden Fall wird mein Leben von den neuen Entdeckungen dank Christine bereichert und ich werde dadurch immer auf Neues herausgefordert.

Dafür bedanke ich mich bei dir liebe Christine, und hoffe, dass unsere Freundschaft immer bestehen bleibt!

Eigentlich wollte ich nur kurz erklären (ist ein kleines bißchen länger geworden, aber es war mir doch sehr wichtig), warum auch ich einen Beitrag zu dem Märchenblogevent „Backen – (Vor)Lesen – Glücklich sein“ leisten wollte.

Da ich aus Frankreich stamme, habe ich mir ein Märchen ausgesucht, dass eher in Frankreich bekannt ist: „Peau d’Âne“ von Charles Perrault, oder ins Deutsche direkt übersetzt „Eselshaut“ (falls jemand mehr davon erfahren will: http://de.wikipedia.org/wiki/Eselshaut). Eine deutsche Version ist eher als „Allerleirauh“ bekannt, wobei die zwei Versionen sich in mehreren Aspekten unterscheiden.

Das Buch hatte ich nicht zu Hause aber wie der Zufall so immer will, habe ich während eines Besuches in meiner Verwandschaft vor ein paar Wochen ein Exemplar mit wunderschönen Illustrationen gefunden. Kurzerhand habe ich darauf einen Besuch von Christine mit „Anhang“organisiert, damit wir uns noch vor Abschluss des Blogevents einen schönen Vorlese-Back-Nachmittag.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen (wir wollten uns ja vorher stärken), wollten wir die Gunst der Stunde ausnutzen (d.h. kleiner zukünftiger Backhelfer Julian war eingeschlafen) und uns auf der Couch für die Vorlesung gemütlich machen. Ein paar Anlaufschwierigkeiten haben unsere Vorlesung jedoch etwas hinausgezögert aber wenn alles immer von Anfang glatt laufen würde wäre das Leben echt langweilig, oder? Erstens habe ich die deutsche Version des Märchens, die ich aus dem Internet ausgedruckt hatte, vergeblich gesucht, und vermute, dass mein 7-jähriger Sohn Mathéo bei einer Ich-möchte-mal-auch-gern-die-Papier-Schneidemaschine-ausprobieren-Aktion die Blätter zu Papierschnipsel verwandelt hat (das werden wir aber wohl nie erfahren, was tatsächlich damit geschah…).

01-DSC_4594

Aber es lebe mein Tablet und in null komma nix Sekunden hatte ich die Internetseite von der deutschen Version des Märchens aufgerufen. Als ich jedoch angefangen habe zu lesen haben mich die verdutzten Miene meiner Zuhörer (meine beiden Söhne, Mathéo (7) und Yanis (4), Backfräulein Elisa und natürlich Christine) doch dazu gebracht, meine Vorlese-Strategie zu ändern. Die Sprache des Märchens war etwas zu anspruchsvoll und veraltet und für Kinder eigentlich überhaupt nicht geeignet. Also habe ich versucht, so gut wie möglich das französiche Märchen einfach simultan zu übersetzen, was mithilfe von Muttersprachlerin Christine eigentlich noch ziemlich gut geklappt hat. Also auf jeden Fall haben die Kinder bis zum Ende zugehört ;-))

11-DSC_4635

Nach der Geschichte ging es natürlich zum Backen (kleiner Julian schlief immer noch!). Passen zum Märchen wurden „Eselsohren“ gebacken, jedoch nicht wie man sie in Deutschland kennt (sprich aus Brot/Brötchen und in der Pfanne gebacken) sondern aus einem Teig und einer Füllung mit Kirschen und weißer Schokolade, was als Eselsohren geformt und im Ofen gebacken wird.

Hier das Rezept:

Zutaten für ca. 25 Eselsohren

für den Teig
175 Gramm Mehl
1 Prise Backpulver
125 Gramm Butter
60 ml saure Sahne

für die Füllung
200 Gramm weiße Schokolade (für mich weiße Kuvertüre)
60 Gramm getrocknete Sauerkirschen (für mich getrocknete Cranberries)
2 Eßlöffel Sahne (für mich saure Sahne)
3 Eßlöffel Cognac / Weinbrand (für mich Apfelsaft)

Zubereitung

Die Teigzutaten zusammenkneten und kühl stellen(am besten über Nacht) Für die Füllung 80 gr.Kirschen über Nacht in 3 eßl. Cognac (oder Apfelsaft) einweichen.

200 gr.weiße Schokolade oder Kuverthure etwas weich werden lassen,die Sauerkirschen mit der Sahne und der weichen Schokolade mit dem pürieren.(Pürierstab )

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 1cm. dick ausrollen,die Schokomasse darauf streichen.Den Teig zusammenrollen und etwas flach drücken,nun mit einem scharfen Messer schmal Streifen schneiden und diese auf ein mit Backpapier ausgelegten Blech geben. In den auf 180° vorgeheizten Backofen ca. 20 min. backen, bis die Eselsohren goldbraun sind.

Den Teig hatte ich am Vorabend vorbereitet. Jedes Kindhat ein Stück Teig bekommen, ihn ausgerollt, mit der Füllung bestrichen, zusammengerollt und geschnitten.

 02-DSC_4601

05-DSC_4608

Die Eselsohren waren etwas Anderes aber sehr lecker und haben allen anwesenden Kindern und Erwachsenen geschmeckt (sogar kleiner Julian, der zwischenzeitlich wahrscheinlich von der leckeren Duft aufgewacht wurde, konnte sich davon überzeugen).

 07-DSC_4615

04-DSC_4605

06-DSC_4613

Das Ganze hat einen riesen Spaß gemacht und mir als geselliger Mensch und obere Naschkatze sehr glücklich gemacht!

Mélanie

09-DSC_4620

{Give Away} Verratet ihr uns euer Lieblingsmärchen?

banner Märchen Hoch(2)Oh, wie freuen wir uns gerade. Die ersten Beiträge zu unserem Märchenevent kommen bei uns an und sind so schön. Was habt ihr tolle Ideen!

Weil wir gerade so begeistert sind, wollen wir ein wenig Freude weitergeben und starten ein Give Away, welches bis Ende September läuft.

Wir verlosen unter allen Teilnehmern, die bis Ende September einen Beitrag einreichen ein tolles Backset von der Firma Städter:

2-DSC_1329

Dabei ist eine Whoopie-Pie-Backmatte, eine sehr leckere Cremezubereitung, ein Macaron-Starter-Set und ein Whoopie-Pie-Starter-Set.

Ausgelost wird per Zufallsgenerator. Den Gewinner geben wir hier bekannt.

Zusätzlich könnt ihr einen 10 €-Gutschein von Rheinbags gewinnen, der ab 15 € Bestellwert gilt.

Diesen Gutschein verlosen wir unter allen, die uns in einem Kommentar ihr Lieblingsmärchen (gerne auch mit kurzer Begründung) verraten. Wer bei fb, twitter etc. den Beitrag teilt, darf sich über ein zweites Los freuen.

Auch hier gilt als Annahmestopp der 30. September.

Zudem haben wir uns für die ersten zehn Beiträge die uns erreichen eine klitzekleine (süße) Überraschung ausgedacht. Süßpost, sozusagen. Aber mehr verraten wir an dieser Stelle nicht.

Wir würden uns also sehr freuen, wenn ihr für unser Event ein wenig die Werbetrommel rührt und noch viel mehr, wenn ihr selbst Zeit und Lust habt, mit einem Beitrag mitzumachen.

Wie das geht, könnt ihr hier noch einmal nachlesen:

Märchenzeit

Wir freuen uns auf eure Ideen und sind gespannt, welche Märchen eure Favoriten sind!

Das Gewinnspiel ist beendet. Und den rheinbags-Gutschein gewonnen hat die Nachtbäckerin. Liebe Elisa, herzlichen Glückwunsch!

Und für die schnellen Beiträge des Septembers haben wir auch eine Gewinnerin ausgelost. Hier hat Eveline Mosbach gewonnen. Auch dir herzlichen Glückwunsch!

{Märchenzeit} Mit Hänsel und Gretel im Wald

Ich freue mich, dass ich euch heute wieder einen Beitrag zu unserem Märchenblogevent vorstellen kann. Märchenzeit – Backen, Vorlesen, Glücklich sein heißt unser Motto.

Anne hat sich eine ganz wundervolle Aktion in diesem Rahmen ausgedacht und was sie und ihr Sohn zusammen mit ihrem Besuch erlebt haben, könnt ihr nun nachlesen. Seid ehrlich, da wäre man doch gerne zu Gast gewesen, oder?

Liebe Anne, an dieser Stelle danke ich dir ganz herzlich, dass du unserer Einladung zur Märchenzeit gefolgt bist.

Hänsel und Gretel

Am Montag war es endlich so weit. Jannik hatte sich schon sehr lange darauf gefreut. Am Sonntag haben wir alles vorbereitet für unseren Märchennachmittag. Zwei Wochen vorher hat der kleine Mann selbständig unseren Gast per Telefon eingeladen. „Hallo Marlene hier ist Jannik! Ich lade Dich zu einem Märchennachmittag bei uns zu Hause ein. Ich freu mich auf Dich!“ Stolz war ich auf den kleinen Mann. Nach dem Anruf haben wir uns ein Märchen ausgesucht. Und am Sonntag vorher unseren Kuchen für das Haus gebacken, denn in unserem Märchen sollte es ein Haus aus Kuchen geben. Dann schmückten wir unsere Wohnzimmertür noch passend dazu. So sah sie aus:

1-Foto1   

Und, welches Märchen wollten wir erzählen?

Genau, Hänsel und Gretel.

Am Montag klingelte es um 15:00 Uhr an unserer Haustür. Jannik war schon ganz aufgeregt und öffnete die Tür. „Hallo Marlene!“ Er konnte es kaum erwarten und führte Marlene zu unserem Kuchenhaus. Dort durfte sich jeder etwas von dem Knusperhäuschen aussuchen. Es gab Kuchen im Glas und gekaufte Brezeln.

 3-Foto2

Rezept von unserem Käsekuchen im Glas mit Kirschen

Für den Boden

200g Mehl

1 gestrichenen Teel. Backpulver

75g Margarine

1 Päckchen Vanillezucker

1 Ei

2 Teel. Backkakao

Für die Käsemasse

500 g Quark

150 g Zucker

3 Eier

1 Päckchen Vanillezucker

etwas Zitrone

200 ml Milch

1 Päckchen Vanillepuddingpulver oder 1 Päckchen Käsekuchen Hilfe

evtl. Sauerkirschen

1. Bodenzutaten zu einem Knetteig verarbeiten. 2/3 des Teigs in ca. 5 Weckgläser (3/4l) verteilen (am besten eine Kugel formen und plattdrücken, dann ins Glas legen)

2. Käsemassezutaten mit einem Mixer verrühren. Dann auf den Teig verteilen. evtl. Sauerkirschen dazu legen.

3. Den Rest des Teigs auf die Käsemasse verteilen.

4. backen bei ca. 175°C ca. 30 – 40 Minuten

abkühlen lassen und kalt servieren.

Jetzt endlich das Märchen.

2-Foto3

Es waren einmal zwei Kinder…

Und danach natürlich das Lied, das mein Sohn voller Stolz sang. Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald…

Und unserem Gast fiel dann gleich auch noch ein, dass es einen Hänsel und Gretel Tanz gab. „Brüderchen komm tanz mit mir…“

Jetzt war aber eine Stärkung notwendig. So dachte ich mir. Aber mein kleiner Küchenheld wollte nun erst noch sein eigenes Knusperhäuschen herstellen.

Knusperhäuschen selber machen

Zutaten:

Jeweils 3 Butterkekse, mit oder ohne Schokolade

Jeweils 1 Marshmallow oder anderer Schokoladewürfel

120 g Staubzucker/Puderzucker

1 EL Zitronensaft

div. Süßigkeiten zum Verzieren (Schokolade, Gummibären, Smarties usw.)

Zubereitung:

Aus dem Staub/Puderzucker und dem Zitronensaft einen Zuckerguss anrühren, er sollte nicht zu dünnflüssig sein. Die Deko bereitstellen.

Ein Butterkeks in die Hand nehmen, etwas Zuckerguss mittig darauf verteilen, den Marshmallow in die Mitte setzen und vorne die Gummibären als „Hausbewohner“ drauf kleben.

Während die „Bodenplatte“ trocknet, können die zwei Dachkekse mit Zuckerguss bestrichen und mit Süßigkeiten beklebt werden.

Wenn alles ein wenig angetrocknet ist, die Bodenplatte am Rand mit Zuckerguss bestreichen, den Dominostein bestreichen und die Dachkekse schräg aufgestellt drauf kleben. Auf den „Giebel“ weiteren Zuckerguss streichen. Wenn der runter rinnt, ist das überhaupt nicht schlimm.

Alles gut trocknen lassen und entweder gleich vernaschen oder – falls es als Mitbringsel gedacht ist – in Klarsichtfolie verpacken, dann bleibt es auch knackig.

Das taten wir dann auch gemeinsam und hatten viel Freude dabei. Wir überlegten auch, wen wir vielleicht auch noch mit so einem kleinen Knusperhäuschen glücklich machen konnten und Jannik machte dann noch eins für seine Patentante Gabi und Marlene eins für ihre Gabi.

5-Foto5

In der Zeit, in der die Häuschen trockneten, machten wir uns über den Kuchen in Gläsern her.

Danach wurden die Dachziegel des Hauses erobert…

Viel zu schnell verging der Nachmittag und Jannik und ich beschlossen, dass wird nur der erste Märchennachmittag gewesen sein, der Zweite wird noch folgen. Es war ein sehr schöner Nachmittag mit unserem lieben Gast Marlene.

4-Foto4

Anmerkung von Christine: Falls ihr auch gerne ein Märchen vorlesen und dazu backen wollt: denkt euch was Feines aus, kramt die Märchenbücher hervor und macht mit! Wir freuen uns auf eure Ideen und sind gespannt, was euch noch einfällt.