Umgezogen!

Lichtenstein Veränderung

Wenn du hier gelandet bist, stellst du fest, dass es keine neuen Beiträge gibt. Denn ich bin umgezogen und du findest den Blog nun auf www.littleredtemptations.com

Also: schnell zum neuen Blog und stöbern, stöbern, stöbern! Und wenn es dir dort gefällt: dann folge mir doch direkt auf einem der verschiedenen social media Kanäle!

Ich freue mich auf dich!

Christine

 

{Handgemacht und Herzbedacht} Mit Kreativität helfen

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Bücherflohmarkt

So langsam nähert er sich: der große Tag unserer Lese- und Schreibwerkstatt. Am 02. April findet unser jährlicher Bücherflohmarkt statt. Was vor Jahren als kleine Aktion begann, hat sich mittlerweile zu dem wahrscheinlich größten Bücherflohmarkt des Saarlandes entwickelt. Zwischen 8.000 und 10.000 Bücher haben wir an diesem Tag für Bücherfreunde und jedes Buch kostet 0,50 Euro. Die Bücher werden uns über das Jahr verteilt gespendet.

Mit dem Erlös kaufen wir neue Bücher für unsere Kinder- und Jugendbücherei, laden Autoren für unsere Leseratten ein und spenden seit vielen Jahren unter dem Motto „Bücher helfen!“ einen Teil des Erlöses an soziale Projekte im Saarland.

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Wer ist dieses WIR von dem ich hier schreibe? Das sind eine Handvoll wunderbarer Menschen, die wie ich am Wochenende und während der Woche Mittwochs abends in ihrer Freizeit Kinder und Jugendliche für Bücher und für die wunderbare Welt der Literatur begeistern wollen: das Team unserer Lese- und Schreibwerkstatt, meinem persönlichen Herzensprojekt.

Uns allen ist vor allem ein Projekt sehr ans Herz gewachsen. Das ist der  Kinder-Hospizdienst Saar. In den vergangenen Jahren haben wir deshalb neben dem Bücherflohmarkt eine ganz spezielle Aktion nur für ihn gestartet: „Ein Lesezeichen setzen! Lesen mit Herz“. Dabei haben uns wunderbare Bastlerinnen aus ganz Deutschland Lesezeichen gebastelt, die wir dann zugunsten des Kinder-Hospizdienstes verkauft haben.

In diesem Jahr haben wir nun wieder eine besondere Aktion vor. Und gerne nehmen wir Hilfe von kreativen Menschen an. Vielleicht fühlst du dich beim Lesen dieser Zeilen gerade angesprochen? Eine meiner wunderbaren Helferinnen meinte kürzlich: „Ich nähe gerade kleine Taschentuch-Taschen. Soll ich nicht einige mehr nähen, die wir dann auch beim Bücherflohmarkt verkaufen?“ Das hat meine Gedanken zum Rotieren gebracht. Was, wenn wir weitere Menschen gewinnen könnten, die uns gerne etwas Selbstgemachtes spenden würden? Wie wäre ein eigener Stand für den Kinder-Hospizdienst mit Sachen die handgemacht sind und von Herzen kommen?

Handgemacht und Herzbedacht

„Handgemacht und Herzbedacht“ war in diesem Moment geboren und so  lautet nun auch unser Motto, mit dem wir den Kinder-Hospizdienst Saar in diesem Jahr unterstützen möchten. Neben dem Bücherflohmarkt werden wir eine kleine Kunsthandwerksecke einrichten mit selbstgemachten schönen Dingen. Es darf gebastelt, genäht, gestempelt, gehäkelt, gestrickt und und und sein.

Wenn dich dieser Blogbeitrag motiviert hat, Teil von „Handgemacht und Herzbedacht“ zu werden, dann schreib mir (christine_sinnwell@web.de).

Gerne können Blogger, die diese Aktion mittragen auch diesen Beitrag nutzen um für sich Werbung zu machen: verlinkt eure Blogs in einem Kommentar.

Ich bin gespannt, was aus der Idee entsteht und hoffe, dass wir eine bunte Ecke mit handgemachten und herzbedachten Artikeln zusammen stellen können.

Süße (und in diesem Fall kreative) Grüße

Christine

{Frankfurter Buchmesse!} Bücher die glücklich machen und herzhafte Blätterteigteilchen zum glücklich essen!

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Wer von euch würde sich selbst denn als Büchermensch bezeichnen? Ich selbst liebe liebe liebe Bücher! Schon als kleines Kind habe ich es geliebt beim Vorgelesen bekommen, in diese zauberhafte, geheimnisvolle Welt zwischen den Buchdeckeln einzutauchen. Später, als ich selbst lesen konnte, gab es weniges was mich so begeistert hat, wie das ständige Entdecken neuer Welten in vielen, vielen Büchern und dann ein ganzes Stück später habe ich dann mit der Lese- und Schreibwerkstatt einen Großteil meiner Freizeit dazu genutzt, Kinder und später auch Jugendliche mit in diese faszinierenden Bücherwelten zu nehmen.

Darüber blogge ich übrigens zusammen mit Ret Samys ebenfalls und zwar auf der Lesenische. Da schreiben wir darüber, wie man mit Kindern mit Büchern arbeiten kann und stellen viele Ideen und Praxisbeispiele vor wie wir das bei uns in der Schreibwerkstatt so alles machen.

Ach ihr merkt: bei Büchern komme ich ins Schwärmen. Deshalb hat es mich auch ganz besonders gefreut, dass mich eine Lektorin des Bassermann-Verlages bei dem ich mein erstes Buch veröffentlicht habe (Klick), auf die Messe an den Fachbesuchertagen eingeladen hat.

Gestern waren meine Mama und ich zur Messe und haben dort einen wundervollen Tag verbracht. Angereist waren wir ganz entspannt mit dem Zug und bereits am Bahnhof erwartete uns eine nette Überraschung. Für Messebesucher hatte der Penguin-Verlag nämlich Velotaxis gebucht und wir wurden gerade in ein freies Taxi eingeladen und damit bis vor die Messetür gefahren.

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Und die Messe selbst: soooo toll! Meine Schultern schmerzen heute ganz doll weil ich in kürzester Zeit zehn Kilo (gefühlte zwanzig) an Katalogen, Lesezeichen und Postkarten mit mir herum schleppte.

Zufällig habe ich dann Torben Kuhlmann getroffen, der das wirklich geniale Buch Lindbergh geschrieben bzw. vielmehr gemalt hat. Wir hatten es vor einigen Wochen in der Schreibwerkstatt und waren alle so begeistert! Gerade ist auch sein neues Buch Armstrong erschienen und dazu habe ich schon tausend Ideen im Kopf was ich da mit den Kindern machen werde. Und ein signiertes Poster bringe ich für die Leseratten auch mit!

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Dann habe ich so manche Bücher von Bloggerkollegen entdeckt, z. B. das brandneue Buch vom Kuchenbäcker Tobi oder von Mara (lifeistfullofgoodies), da ist mir aber das Foto verwackelt.

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Ich bin ja ganz begeistert von Bloggerbackbüchern, weil ich mich immer total freue zu sehen, wenn aus Blogs die ich liebe, dann auch Buchprojekte entstehen.

Ganz besonders glücklich hat mich dann aber natürlich der Stand des Bassermann-Verlags gemacht, denn da habe ich dann mein eigenes Backbuch entdeckt und ich sage euch: ab dann ist das Grinsen einfach nicht mehr aus meinem Gesicht gewichen.

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Einen besonders netten Termin hatte ich dann auch gleich am Verlagsstand mit meiner Lektorin bzw. meinen Lektorinnen. Es ist so schön, wenn man die Menschen die man sonst nur von Mail und Telefon kennt, dann persönlich kennen lernt.

Und was habe ich herrliche Bücher für die Lese- und Schreibwerkstatt entdeckt. Ich habe viele Titel gleich abfotografiert damit ich unsere Bücherei damit ausstatten kann.

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Abends sind wir sehr müde aber auch sehr glücklich wieder mit dem Zug nach Hause gereist und auch dort haben wir nette Büchermenschen getroffen und noch manch nettes Gespräch geführt.

Und denjenigen von euch die noch in den nächsten Tagen zur Buchmesse fahren werden, wünsche ich ganz viel Spaß!

Bei so viel Leselust kommt nun aber auch noch ein kleiner Appetithappen. Ein kleiner Snack, den ihr prima beim Bücherlesen knabbern könnt.

Herzhafte Blätterteigsnacks

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(für ca. 16 Stück)

Ihr braucht:

1 Rolle Blätterteig

4 braune Champignons

1 EL Tomatenmark

100 ml Sahne

Salz, Pfeffer, Paprika, Muskatnuss

1 Ei

100 g Reibekäse

2 EL Parmesan

etwas frischer Rosmarin

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So wird es gemacht:

Heizt den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vor und fettet zwei Muffinbleche ein.

Rollt den Blätterteig aus und stecht ca. 15 Kreise aus, die ca. 10 cm Durchmesser haben. Legt die Kreise in die Muffinförmchen und stecht mit der Gabel den Boden ein, damit nachher die Luft entweichen kann und der Teig nicht aufplatzt.

Nun wascht und würfelt ihr die Champignons und verteilt sie in den Muffinförmchen.

Tomatenmark, Sahne, Gewürze, Ei und Käse miteinander verrühren und diese Masse über die Champignons verteilen.

Im Ofen ca. 15 bis 20 Minuten bei 180°C backen. Kurz abkühlen lassen und aus der Form lösen. Mit etwas frischem Rosmarin dekorieren und fertig.

Ihr könnt die Blätterteigsnacks gleich lauwarm servieren oder auch vollständig auskühlen lassen.

Varianten: wer mag, schneidet etwas Chorizo, Salamie oder Schinken hinein oder ergänzt mit etwas Feta.

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So, und nun geht es mit einem guten Buch aufs Sofa und ich lasse den Abend gemütlich ausklingen. Meine kataloggeschädigten Schultern brauchen dringend Erholung!

Wie immer die süßesten Grüße

Christine

 

{Zu Gast beim WDR} Pancakeart für daheim und unterwegs

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Habt ihr Lust mit mir ein klein wenig hinter die Kulissen von dem WDR-Mittagsmagazin daheim und unterwegs zu schauen? Dann nehme ich euch doch gleich mit, denn in der gestrigen Sendung durfte ich einer der Studiogäste sein und mit der Moderatorin Sandra zusammen ein klein wenig Pancake-Art  malen bzw. backen.

Zusammen mit meiner Freundin Annika war ich deshalb gestern nach Köln gereist, im Gepäck zwei Crêpes-Maker, einige Pancakes und natürlich ein paar Spritzbeutel und Teigflaschen sowie meine Glücksschürze (seht ihr in der Sendung) die mir meine Freundin Eveline vor einigen Jahren geschneidert hat und die mich seitdem schon an so manchen Ort begleitet hat. (Eveline an dieser Stelle noch einmal ein ganz großes Dankeschön!)

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Im Studio angekommen ging es dann gleich weiter mit einer der Gästebetreuerinnen die uns Studio, Maske, Requisite etc zeigte. Dann ging es auch gleich schon daran, die Showküche kennen zu lernen, ein wenig vorzubereiten und gleich wurde für einen fb-Trailer auch direkt schon ein kleiner Mauspancake (zugegeben nicht der Schönste der mir je von der Hand ging) von mir in die Pfanne gemalt.

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Hier ist sie in Schöner:

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Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie viele Menschen an einer solchen Aufzeichnung beteiligt sind. Angefangen von Regie, Tontechnik über Kameras bis hin zu Maskenbildnern und den Moderatoren sind da bestimmt an die fünfzig Menschen an einer solchen Sendung beteiligt. Da gibt es die Redakteure, die Gästebetreuer, die unzähligen Leute die aufpassen, dass in der Sendung dann alles genau auf den Punkt geschieht. Denn d+u wird ja live ausgestrahlt. Da muss alles passen.

In meinem Fall sozusagen live Backen oder Verkacken. Damit alles möglichst reibungslos abläuft gibt es eine trockene Probe, in der dann vorab die Abläufe durchgesprochen werden und die Kameras z.B. schon einmal wissen was genau sie nachher einfangen sollen. Oder auch grob, wer wo im Studio an welcher Stelle sein soll.

Annika und ich fanden es wahnsinnig spannend diese Abläufe alle einmal mitzuerleben.

Für mich ging es nach der trockenen Probe in die Maske und von dort in den Gästeraum. Dort konnten wir dann die Sendung live mitverfolgen bis ich selbst dann an der Reihe war.

Wer die Sendung gestern nicht gesehen hat und nun neugierig geworden ist, was ich so in der Sendung alles erzählt habe oder wer noch ein paar Tipps zur Pancake-Art braucht,  der folge dem Link zur Sendung:

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Mir wird der Tag morgen in einer wunderbaren Erinnerung bleiben. Ich fand es sehr interessant einmal hinter die Kulissen der Sendung zu schauen. Das ganze Team ist unglaublich nett. Besonders gefreut hat es mich, die Redakteurin kennen zu lernen, die mich in die Sendung geladen hatte  und der ich letztendlich diesen besonderen Tag zu verdanken habe (Liebe Grüße an dich Kirsten!) Und auch meiner Freundin Annika sende ich an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön fürs Begleiten. Gemeinsam macht so ein Tag gleich noch einmal so viel Spaß!

So ganz ohne Rezept geht es aber nun doch nicht. Deshalb habe ich für euch neben diesen Spooky Pancakes meine liebste Kürbissuppe mitgebracht. Da ich dazu neige, Rezepte ja äußerst schnell zu verlieren verlegen oder zu verschlampen, muss ich es einfach auch für mich selbst schnell hier eintippen. Denn diese Suppe gibt es ganz bald wieder bei uns. Und mit der Suppenbeilage passt es gerade perfekt zur Pancake-Art!

Die Suppe ist eine absolute Vitamin-Bombe und bewahrt uns hoffentlich vor der ersten Erkältungswelle, die gerade auf uns zuschwappt.

Kürbissuppe

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Zutaten:

1 kleiner Hokkaidokürbis

ca. 5-6 mittlere Kartoffeln

6 Karotten

1 rote Zwiebel

1 ca. 2 cm großes Stück frischer Ingwer

1 Apfel

1 Orange

etwas Chili

1 Knoblauchzehe

Gemüsebrühe

1 Becher Sahne

Salz, Muskat, Pfeffer

etwas Öl

So wird es gemacht:

Kürbis und Apfel waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.

Kartoffeln und Karotten schälen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden.

Die Zwiebel und den Knoblauch häuten und fein würfeln.

Die Orange ebenfalls schälen und grob  in Stücke schneiden.

Den Ingwer schälen und fein würfeln.

Wer etwas mehr Schärfe mag, nimmt noch etwas Chili dazu und schneidet diese sehr fein.

In einen großen Topf etwas Öl geben und erhitzen. (Ich persönlich verwende in der Regel einen Schnellkochtopf oder den Kitchen Aid Cook Processor). Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten.

Die vorbereiteten Obst- und Gemüsestücke dazu geben und mit Gemüsebrühe knapp bedecken. Alles zum Kochen bringen.

Verwendet ihr einen Schnellkochtopf oder den CP dann braucht ihr ca. 30 Minuten, mit dem Kochtopf kann es auch etwas länger dauern, bis alles weich gekocht ist.

Mit den Gewürzen abschmecken und dann mit dem Passierstab (oder eben dem CP) fein pürieren. Sahne hinzufügen und noch einmal mit dem Pürierstab vermischen.

Fertig!

Die Menge ergibt einen großen Topf voll Suppe. Ich friere oft einen Teil davon ein um dann bei Gelegenheit schnell einmal eine Portion auftauen zu können.

Und für meine Kinder habe ich dann als kleines Highligth noch ein paar halloweenigen Pancakes dabei gemacht.

Da war die Suppe gleich noch einmal so gut angekommen.

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Das Rezept für die Pancakes findet ihr hier oder natürlich (schnell noch die Werbetrommel rühren) in meinem Buch „Pancakes“ – da findet ihr natürlich auch jede Menge weitere Pancakerezepte.

Hättet ihr eigentlich Lust, wieder einmal ein Pancake-Art-Video zu sehen? Dann greife ich wieder zur Kamera für euch!

Wie immer die süßesten Grüße für euch

Christine

1-oktobernovember16

 

{Forscherparty} Kinder für Forschung begeistern

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Vor einigen Wochen ist mein kleines Backfräulein sagenhafte sechs Jahre alt geworden und wie in jedem Jahr durfte das Motto nicht fehlen. Die diesjährige Party sollte eine Forscherparty werden und so haben wir vorab viele Versuche zusammen gesucht, die für Kinder gefahrlos machbar und gleichzeitig auch unterhaltsam und auch ein wenig lehrreich sein sollten.

Da mein Mann ja Forscher ist, fand das Backfräulein „Forschen“ eh schon immer faszinierend und als wir im vergangenen Jahr mit der Lese- und Schreibwerkstatt eine Forscherlesenacht veranstaltet haben über die auch der SR berichtet hat, war ihre Begeisterung noch ein Stückchen mehr angefeuert. In der Lese- und Schreibwerkstatt sind wir zudem auch seit Wochen dabei, die Lust auf Bücher mit dem Interesse an den sogenannten MINT-Themen zu verknüpfen und so sind unsere Gruppenstunden auch stark von Forschergeist und Experimentierlust geprägt. Zu Kuhlmanns genialem Buch Lindbergh haben wir beispielsweise gerade in der vergangenen Woche Flugexperimente gemacht. Mehr dazu findet ihr auf der Lesenische.

Mich fasziniert momentan der Gedanke, wie wir mit Büchern eben auch den Forschergeist der Kinder reizen können, wie wir Bücher zum Anlass nehmen können, um sie fürs Forschen und Erfinden zu öffnen. Vielleicht wird die nächste Lesenacht eine Astronomie-Nacht werden. Da gehen mir gerade viele Gedanken im Kopf herum.

Doch zurück zur Forscherparty und den zehn forscherfreudigen Gästen.

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Im Vorfeld haben wir uns Gedanken über das Buffett gemacht. Hier gab es weiße (Labor)Mäuse zum Naschen, eine themenorientierte Geburtstagstorte, die Steffi für mich gemacht hat (noch einmal vielen Dank an dieser Stelle). Besonders süß fand ich die Idee, den Namen in Form eines Periodensystems anzubringen.

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Es gab zum Beispiel Ascorbinsäure in Form von Obsttüten. Ja – es gibt tatsächlich mehr Kinder als man denkt, die frische Früchte dem reinen Geburtstagssüß vorziehen. Ich war selbst überrascht, wie gut die Ascorbinsäure-Fruchttütchen gefuttert wurden.

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Und auch Forscherkekse haben wir im Vorfeld angefertigt. Beim Verzieren hat mir meine Tochter zu jedem Forscherglas erzählt, welcher Forschertrank gerade hergestellt wird und was er bewirkt.

Ein paar Spiel- und Forscherideen habe ich aber auch noch für euch. Zuerst gab es das Spiel „Hilfe, die Labormaus ist entkommen“. Dabei habe ich eine weiße Schaumgummi-Maus im Garten versteckt und alle Kinder mussten sie suchen. Wer sie fand, durfte sie dann essen und die nächste Maus verstecken.

Danach experimentierten wir, wie man einen Luftballon aufblasen kann, ohne eine Pumpe oder den Mund zu benutzen. Die Kinder füllten dazu Backpulver in eine Weinflasche, gaben Essig dazu und stülpten mit unserer Hilfe schnell einen Ballon über den Flaschenhals. Das entstehende Gas blähte den Ballon dann auf. Mein Mann erklärte den Kindern dann ganz genau, welches Gas da entstand und warum es den Ballon aufblähte.

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Danach spielten wir das Spiel „Bei Nuss ist Schluss“. Um den Bezug zur Forscherparty herzustellen, erklärte ich den Kindern, dass Forscher ja oft vergesslich sind und dass zum Beispiel die Brille vergessen wird. Ohne Brille kann man aber natürlich nichts sehen und muss sich auf seinen Tastsinn verlassen. (An dieser Stelle kann man auch abfragen, welche Sinne es denn noch gibt)

Und weil der Forscher nichts sieht (und im Spiel die Augen verbunden hat) muss er tasten: auf dem Tisch liegen viele Süßigkeiten die er einsammeln darf. Doch dazwischen liegen eben auch die Nüsse. Und sobald eine solche berührt wird, ist Schluss und der nächste Forscher ist dran.

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Auch bei dem Spiel „Supersauger“ ging es weniger ums Forschen selbst, sondern eher um den Spielspaß: ausgerüstet mit einem Strohhalm pro Kind und zahlreichen Smarties auf dem Tisch mussten die Kinder die Smarties mit dem Strohhalm ansaugen und in ihre Becher befördern 0hne dass diese auf dem Weg dorthin hinfielen.

Dazu habe ich als Einleitung erklärt, dass Forscher eben oft einen langen Atem haben müssen weil Forschung oft sehr langwierig ist und nicht immer beim ersten Mal klappt. Und dass wir nun testen, wer von ihnen den längsten Atem hat. Um auf so eine Hinführung zu kommen, braucht man übrigens auch Erfindergeist.

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Ein weiterer Versuch folgte. Dieses Mal haben wir die Forscher in zwei Forschergruppen eingeteilt, die gegeneinander antreten musste. Wir probierten die Ballonrakete aus. Dazu wird pro Team eine Schnur durch das Zimmer oder den Garten gespannt. Auf die Schnur wird ein Strohhalm eingefädelt und an diesen wird ein aufgeblasener, aber nicht zugebundener Ballon geklebt. Gleichzeitig lassen die Manschaften den Ballon los und es wird geschaut, welcher zuerst die andere Seite erreicht.

Hier kann man sehr schön das Prinzip des Rückstoßes erklären und Kindern zeigen wie beispielsweise eine Rakete startet oder auch wie ein Tintenfisch sich durchs Meer fortbewegt.

Mein persönliches Highlight war das Moleküle-Bauen. Hier haben wir den Kindern ganz vereinfacht erklärt, wie sich die Welt aus Atomen zusammen setzt und wie alle Stoffe aus Molekülen bestehen, die alle eine besondere Form haben. Nun gab es verschiedene Moleküle vorgegeben die die kleinen Forscher dann aus Gummibonbons und Zahnstochern nachbauen mussten.

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Und auch der abschließende Versuch der Chromatographie fand enormen Anklang bei den Partygästen. Hier haben wir das Prinzip der Chromatographie erklärt, indem die Kinder mit Filzstiften Punkte auf Filterpapier gegeben haben und diese Papiere in Wasser gelegt haben. Durch das durchziehende Wasser werden die einzelnen Farben die z. B. in Schwarz stecken dann auseinander getrennt und für Kinder ist das absolut faszinierend zu sehen.

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Ein Mitgebsel hatten wir dann auch noch für jeden Partygast: von Kosmos gab es für jeden ein kleines Experiment mit nach Hause. Unsere Kinder hatten am nächsten Tag sehr viel Spaß mit ihren Experimenten und ich werde mir nun auch immer ein paar Experimente als Mitbringgeschenke auf Seite legen.

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Und nun verabschiede ich mich mit den süßesten Grüßen und wünsche euch einen schönen Sonntag

Christine